Drohnenfotografie auf Reisen - Glücksreisen²
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Fotografie,  Reisefotografie

Drohnenfotografie auf Reisen

Meine erste Fotodrohne

Letztlich habe ich mich dann 2018 für eine DJI Mavic Air Gen I.* entschieden. Zu dieser Zeit war das für mich das beste Preis-Leistungsverhältnis mit guter Bildqualität. Mittlerweile gibt es natürlich schon wieder bessere Modelle bzw. neue Generationen.

Welches Zubehör noch sinnvoll ist

Zusätzlich habe ich mir noch einen zweiten Akku gekauft*. Damit ist man auf Reisen immer gut beraten, wenn man viel unterwegs ist und nicht immer die Möglichkeit zum Laden hat.

Außerdem habe ich noch eine Parabolantenne* gekauft. Damit wird das Signal zur Drohne verstärkt, was gerade in schwierigen Situation für Sicherheit sorgt.

Damit ich das ganze Material sicher aufbewahren kann, habe ich mir noch eine kompakte Tasche besorgt. Die bietet Platz für das ganze Equipment und ist klein genug, dass es gut in den Koffer passt.

Tipp: Wer sich mit der Mavic Air beschäftigt, wird früher oder später in Rezensionen lesen, dass die Geräuschentwicklung der Drohne unangenehm laut ist. Ich habe mir daher noch alternative Propeller* gekauft. Die reduzieren die Lautstärke nur unmerklich, allerdings ändert sich die Frequenz, wodurch das Surren der Propeller angenehmer wird.

DJI Mavic Air Gen I. + Ersatz Akku + Parabolantenne zur Reichweitenverbesserung + kompakte Tasche

Nachhaltige Drohnen-Fotografie:

Bevor Ihr mit einer Drohne fliegt, solltet Ihr allerdings einige Punkte beachten:

  • Was will ich mit meiner Drohne machen?

Möchte ich einfach nur zum Spaß fliegen, Bilder machen, Videos machen etc.?
Am besten überlegt ihr euch das natürlich schon vor dem Kauf. Denn damit könnt Ihr Euch das entsprechende Modell anschaffen, ohne dass ihr dann enttäuscht seid, falls die Drohne nicht das liefert was Ihr wolltet oder ihr abgeschreckt vom Preis seid.

  • Bin ich ausreichend versichert?

In Deutschland, sowie in vielen weiteren Ländern ist eine Versicherung für die Drohne Pflicht

Prinzipiell ist eine „normale“ Haftpflichtversicherung ausreichend. Allerdings muss es in eurer Versicherungsklausel einen Passus geben, der das Fliegen von Motorfluggeräten mit abdeckt.

Ich habe eine zusätzliche Privathaftpflichtversicherung bei der Firma „helden.de“ für 72€/pro Jahr abgeschlossen. Das ist letztlich eine normale Privathaftpflichtversicherung, die explizit den Schadensfall durch einen Drohnenunfall absichert.
Ergänzung: Mittlerweile bietet helden.de eine eigenständige Drohnenversicherung für 39€/pro Jahr an. Wenn ihr bereits eine Privathaftpflicht abgeschlossen habt, könnt ihr damit euren Versicherungsschutz ausschließlich für die Drohne erweitern.

Drohnenverordnung

  • Wie und wo darf ich mit meiner Drohne fliegen? (Drohnenverordnung)

Das ist tatsächlich der schwierigste Teil, wenn man mit einer Drohne unterwegs ist.

Vorweg gilt: Jedes Land hat seine eigene Drohnenverordnung. Diese ist oftmals sehr ähnlich, allerdings gibt es Ausnahmen. In den meisten Fällen gibt es jedoch eine Kennzeichnungspflicht(feuerfester Aufkleber) mit seiner Anschrift. Mit einer „Standard“-Drohne(zwischen 250g und 2kg) dürft Ihr in den meisten Fällen nur bei Tag, in Sichtweite, bis ca. 100m in die Höhe fliegen und das in Bereichen, die nicht im Umkreis von 5km von Flughäfen/Krankenhäuser/Militärgebieten/Unfällen sind, sowie in Wohngebieten.

In den USA ist es z.B. zudem notwendig die Drohne vorab bei der FAA (das ist die Bundesluftfahrtbehörde in den USA) registrieren zu lassen.

Vor jedem Urlaub ist es deshalb wichtig zu recherchieren, was in dem jeweiligen Land erlaubt ist.
Ich habe dazu mehrere Seiten, die ich hilfreich finde:

An den Stellen selbst, sind dann natürlich noch die örtlichen Bestimmungen zu beachten. Bei vielen touristischen Plätzen gibt es mittlerweile ausgewiesene No-Drone-Zones. D.h. dass es dort auf jeden Fall illegal ist, zu fliegen. In der Regel weist Euch Eure App, mit der Ihr die Drohne steuert, daraufhin, dass Ihr in einer Verbotszone seid. Ich verwende zusätzlich noch die App „Airmap“. Darin sind auch die meisten Verbotszonen markiert, so sind z.B. alle Naturschutzgebiete Flugverbotszonen.

Trotzdem seid Ihr am Ende des Tages immer selbst dafür verantwortlich, falls es zu Problemen mit den Behörden kommt. Die Strafen hierfür sind wirklich hoch und man sollte damit nicht leichtsinnig umgehen. Die Strafen können von hunderten Euro bis weit über tausende Euro reichen. In manchen Ländern kann sogar Gefängnis drohen, je Ausmaß des Verstoßes und des jeweiligen Landes, in dem ihr euch befindet.

Ein Appell zum Schluss:

An dieser Stelle möchte ich noch einen Appell an alle Drohnen-Begeisterte aussprechen:

Ich weiß, dass es sehr viele schöne Orte gibt, die man am liebsten aus der Vogelperspektive betrachten will, aber Verbot ist Verbot und das sollte auch beachtet werden.

Wenn das Drohnen fliegen verboten ist, dann haltet Euch auch bitte daran. Je öfter gegen die aktuellen Verbote verstoßen wird, desto mehr Gebiete werden zukünftig als Verbotszonen ausgewiesen und dann kann tatsächlich bald nirgendwo mehr legal geflogen werden.  

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