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Deutschland,  Städtetrip

Hamburg – Die norddeutsche Perle

Hamburg ist einer der Lieblingsstädte von Jasmin, sodass wir nun auch schon dreimal dort gewesen sind. Immer wieder kann man neue Orte und Läden entdecken, die man beim letzten Städtetrip übersehen hat oder es keine Zeit mehr dafür gab. Die norddeutsche Perle Hamburg ist eine absolute Weltstadt mit dem besonderen Flair am Hafen und zählt daher auch zu einer der schönsten Städte Deutschlands.

Hamburg hat 1,8 Millionen Einwohner/innen und ist daher die zweitgrößte Stadt von Deutschland.

Zudem beeindruckt Hamburg durch weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie z.B. die neue Elbphilharmonie, der berühmte „Michel“, die Speicherstadt, der Fischmarkt oder auch die Reeperbahn.

Inhalte:

Hamburg Landungsbrücke bei Nacht

Unsere Reisetipps für Hamburg:

Da in Deutschland das Wetter häufig unbeständig sein kann und vor allem der Norden immer wieder mit Regen und Wind geplagt ist, lohnt es sich auf die Sommermonate von Mai bis September auszuweichen. Doch auch der Besuch auf den Weihnachtsmarkt im Dezember ist auf jeden Fall lohnenswert.

Heutzutage kann man in vielen Restaurants, Cafés und Bars auch schon mit Kreditkarte oder EC-Karte zahlen. Jedoch lohnt es sich z.B. beim Hamburger Fischmarkt oder kleineren Läden auch noch etwas Bargeld mit dabei zu haben.

Der öffentliche Nahverkehr (HVV) in Hamburg ist super ausgebaut und lohnt sich wirklich zu nutzen. Mit dem Hamburg City Pass sind sogar alle öffentliche Verkehrsmittel wie z.B. Bus, S-Bahn, U-Bahn, Schnellbus oder auch Hafenfähre inklusive.

https://www.hvv.de/de/plaene

https://www.hvv.de/de/fahrkarten/einzelkarten-tageskarten/uebersicht

Eine Tageskarte ab 9 Uhr kostet für die beiden Ringe A/B 6,40 Euro, die für die meisten Sehenswürdigkeiten in Hamburg ausreichend sind. Ein Gruppenticket kostet 12 Euro. Der Gesamtbereich der HVV und somit Hamburg und die nähere Umgebung kostet 16,70 Euro und als Gruppenkarte 26,50 Euro. Für alle Nachtschwärmer/innen unter euch: die U- und S-Bahnen verkehren an den normalen Werktagen bis ungefähr 0:30 Uhr und von Freitag bis Sonntag fahren sie meist durchgängig.

Tipp: Auch der Fährbetrieb gehört zur HVV, d.h. man kann mit der Tageskarte auch bis zu sechs Fährlinien kostenfrei nutzen und muss nicht extra zahlen. Die beliebteste Strecke ist hierbei die Linie 62  von den Landungsbrücken zu Finkenwerder. Auch die Fährlinie 72 von den Landungsbrücken zur Elbphilharmonie lohnt sich.

Wichtig zu wissen: Die HVV-Fahrkarten gelten jedoch nicht für die Alsterfähren!

Unser Hotel das „Premier Inn“ für das wir uns das letzte Mal entschieden hatten und nur weiterempfehlen können, liegt im Stadtteil Hammerbrook. Es ist sehr zentral und in der Nähe vom Hauptbahnhof, sodass man es mit Handgepäck vom Zug aus nicht sehr weit hat.

Für die Autofahrer steht ein kostenpflichtiger Parkplatz am Hotel zur Verfügung. 
Die Doppelzimmer sind ausreichend groß und modern eingerichtet mit allem was man benötigt. Das Frühstücksbuffet ist reichhaltig und lecker. 

Hamburg ist eine wunderschöne Stadt, doch wie viele Großstädte hat auch sie das Problem und Thema der Kriminalität. Wo viele Menschen aufeinander treffen, steigt die Gefahr der Kriminalität. Wie jedoch Statistiken belegen, ist die Sicherheit in Hamburg wieder angestiegen: weniger Einbrüche und gestohlene Autos sowie eine höhere Aufklärungsquote. Besonders der Hamburger Hauptbahnhof sollte bei Dämmerung oder in der Nacht, wenn möglich, gemieden werden. Auch die Nebenstraßen der Reeperbahn zählen als unsichere Orte. Generell wichtig ist besonders bei beliebten Plätzen mit vielen Menschenmengen stetig auf seine Wertsachen zu achten.

In Hamburg kann man jegliches Essen verschiedener Nationalitäten bekommen, wenn man möchte. Was man jedoch in Hamburg einmal gegessen haben sollte, ist ein traditionelles Fischbrötchen und ein leckeres Franzbrötchen. Das Franzbrötchen ist ein süßliches Gebäck, das es in verschiedenen Variationen gibt wie z.B. traditionell mit Zimt, aber auch mit Apfel, Kirschen, weiße Schokolade, dunkler Schokolade u.v.m.

Auch traditionell in Hamburg ist Labskaus (gestampfte, gekochte Kartoffeln, Pökelfleisch, Matjes, Zwiebeln, Rote Bete und ein Spiegelei), Pannfisch (Fischreste mit Mehl und Senfsoße), Hamburger Aalsuppe, Currywurst, Finkenwerder Maischolle, Weißwürste, Pechkekse, Röte Grütze oder auch Hamburger.

Typische Getränke aus Hamburg sind z.B. Hambuca (Anislikör aus Hamburg), Elbler Flut, Gin Sul (Hamburger Gin), Fritz Kola, Helbig (Kümmel), Nork (Bier und Korn-Gemisch) oder auch Astra (Bier).

Unsere Top Sehenswürdigkeiten in Hamburg:

Die Sehenswürdigkeiten von Hamburg sind vielfältig. Von historischen Gebäuden wie z.B. alte Kathedralen bis moderne Kunst und Kultur ist alles dabei.

Ausganspunkt Hamburger Rathaus:

Öffnungszeiten: 07:00-19:00 Uhr (Mo-Fr) & 10:00-18:00 (Sa) & 10:00-17:00 (So)
Eintritt:  Erwachsene 5€  

Wer möchte, kann an einer täglichen Führung teilnehmen. 

Wir haben unseren Rundgang zuerst in der Innenstadt begonnen, um sich zu orientieren und das beeindruckende Gebäude des Rathauses zu besichtigen. Es ist mitten im Herzen von Hamburg und hat eine sehr imposante Außenfassade. Es befindet sich auf dem Rathausmarkt und ist daher nicht zu übersehen. Das Bauwerk stammt aus dem 19. Jahrhundert und zeichnet sich durch den Sandsteinbau und durch den Mittelturm mit 112m Höhe aus. Deutlich erkennbar ist, dass es Elemente aus der Gotik, Renaissance und auch des Barocks inne hat.

Auch im Inneren zeigt sich das Rathaus beeindruckend. Das Treppenhaus ist mit Marmor und Gold verziert und hat vergoldete Tore. Im Hamburger Rathaus haben die Bürgerschaft und der Senat der Hansestadt Hamburg ihren Sitz.

Besonders in der Weihnachtszeit lohnt es sich das Rathaus zu besuchen, da es dort einen tollen Weihnachtsmarkt gibt.

Alsterufer:

Direkt daneben durchläuft die „Kleine Alster“, die zum Binnenalster mit der berühmten Alsterfontäne und zur Außenalster führt. Die Alster ist neben der Elbe das bedeutendste Gewässer von Hamburg. Sie hat eine Größe von 164 Hektar und lädt sehr zu Uferspaziergängen, aber auch Rundfahrten ein, sodass sie bei Hamburgern sowie auch Touristen sehr beliebt ist. An Weihnachten steht sogar ein kleiner Weihnachtsbaum dort, wo sonst die Fontäne begeistert. 

Das Binnenalster grenzt direkt am beliebten Jungfernstieg, was als Shopping- und Flaniermeile sehr gerne genutzt wird. Hier kann man gemütlich am Ufer entlang bummeln, shoppen, Eis essen oder einen Kaffee trinken gehen.

Shoppen und anschließend die Stille genießen:

Auch die Mönckebergstraße wird als zweitgrößte Shoppingmeile sehr gerne genutzt, die das Rathaus mit dem Hauptbahnhof miteinander verbindet.

Direkt um die Ecke des Jungfernstiegs und in der Nähe des Rathauses befinden sich auch die berühmten weißen Alsterarkaden. Sie zu zählen zu den ältesten Shoppingmöglichkeiten von Hamburg. Aufgrund der weißen Rundbögen direkt am Wasser mit tollen Cafés und Boutiquen wird auch von einem „venezianischen Flair“ dort gesprochen.

Läuft man die Straße entlang über den Gänsemarkt, kommt man irgendwann zur wunderschönen Parkanlage Planten un Blomen (übersetzt Pflanzen und Blumen). Häufig wird es auch als „Botanischer Garten“ bezeichnet. Der 47 Hektar große Park bietet für alle Besucher/innen etwas wie z.B. Rosengarten, Japanischer Garten, Schachgarten, Tropengarten, Minigolfplatz, Freilufttheater u.v.m. Im Sommer finden hier sogar Wasserspiele, Konzerte und Theatervorstellungen statt.

Zum Abschluss des Tages kann man noch einen Spaziergang durch das Karolinen- oder Schanzenviertel machen. Das Karo- oder Schanzenviertel wird auch immer wieder„Szeneviertel“ genannt. Es ist vor allem bei den jüngeren Leuten beliebt und hat viele tolle Restaurants, Cafés und Bars. Wer sich z.B. für Streetart interessiert, ist hier absolut richtig aufgehoben.

Architektur und Schokolade:

Öffnungszeiten: 10:00-19:00 Uhr (Mo-So)
Eintritt:  Frühbuchertickets kosten 15€, Tagesticket stolze 21€  

Am nächsten Tag könntet ihr eure Tour z.B. im Kontorhausviertel starten und das Chilehaus mit seiner einzigartigen Architektur bestaunen. Es befindet sich zwischen zwei weiteren Gebäuden und wurde von 1922 bis 1924 erbaut. Der Architekt Fritz Höger war bezeichnend für die Backsteingotik und den Expressionismus in den 20er Jahren. Die Form soll etwas an einen Schiffsbug erinnern. Hier befinden sich vor allem viele Büros und Firmen im Inneren des Gebäudes. Daher kann man es von Innen grundsätzlich nicht besichtigen. 2015 wurde dieses Gebäude zum UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

In unmittelbarer Nähe, gegenüber dem Chilehaus befinden sich das Schokoladenmuseum „Chocoversum“ sowie der Schokoladeshop von Hachez.

Das Schokoladenmuseum ist absolut empfehlenswert, da man dort auch seine eigene Schokolade kreieren kann und man dort wirklich alles Wissenswerte von der Kakaobohne bis zur Herstellung der Schokolade erfährt. Es ist interaktiv und sehr interessant gestaltet. Man wird mit einer kleinen Gruppe durch das Schokoladenmuseum geführt.

Falls es euch möglich ist, würden wir euch raten, frühzeitig Tickets online vorab zu buchen, da es sonst sein kann, dass es keine mehr verfügbaren Tickets gibt. 

Spaziergang durch die Speicherstadt:

Südlich des Museums befindet sich die weltberühmte Speicherstadt von Hamburg. Auch sie zählt seit dem Jahr 2015 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Insgesamt liegt die Speicherstadt auf einer Fläche von ca. 26 Hektar und kann entweder zu Fuß oder per Boot aus einer anderen Perspektive besichtigt werden.  Die Speicherstadt ist der weltweit größte zusammenhängende Lagerhauskomplex. 1883 wurde diese erbaut und steht bereits seit 1991 unter Denkmalschutz. Früher wurden, wie aus dem Namen bereits hervorgeht, die Lagerhallen und Speicher für Gewürze, Kakao, Kaffee, Tee u.v.m. zur Lagerung verwendet.  

Es zählt zu Recht zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten von Hamburg, da es mit der erbauten Stadt auf Eichenpfählen ein Gefühl von einem „kleinen Venedig“ zaubert. Einer der am häufigsten fotografierten Motive der Speicherstadt ist die Poggenmühlenbrücke, die besonders nachts sehr schön aussieht.

Hamburger Museumslandschaft:

Öffnungszeiten: variabel 09:30-18:00 Uhr (Mo-So), 
Eintritt: Tagesticket 15€  

In der Speicherstadt gibt es viele weitere Museen wie z.B. Spicy’s Gewürzmuseum* oder das Internationales Maritimes Museum, aber auch die berühmte Kaffeerösterei, die einen leckeren frisch aufgebrühten Kaffee serviert und man sehr viele verschiedene Kaffeesorten shoppen gehen kann. Für Gruselfans eignet sich das Hamburg Dungeon* perfekt, da man hier verschiedene Räume, Gruselkabinetts, Shows und Fahrgeschäfte erleben kann. Ein weiteres Highlight befindet sich in der Speicherstadt: das Miniatur Wunderland, das sehr gerne und häufig besichtigt wird. Laut Guiness World Records ist es die größte Modelleisenbahnanlage der ganzen Welt.

Die Modellfläche beträgt 1.545qm² mit insgesamt 263.00 Figuren, über 9.000 Autos und tausende Züge und ca. 4.300 Gebäuden in einem Maßstab von 1:87. Frederik Braun war im Jahr 2000 einer der vier Gründer des Miniatur Wunderlands. Seither wird dieses stetig erweitert und man kann detailgetreue Nachbauten von der Stadt Hamburg, dem Harz, Österreich, Skandinavien, Schweiz, Italien, Amerika oder Asien entdecken.

Hier findet ihr die offizielle Homepage

Musikalisches Highlight in der Elbphilharmonie:

Auf dem Platz der deutschen Einheit könnt ihr die weltberühmte Elbphilharmonie und den neuen Stadtteil Hafencity besichtigen.

Seit dem 11. Januar 2017 ist die Elbphilharmonie endlich fertiggestellt worden und gilt als Wahrzeichen von Hamburg. 2007 wurde der Bau des neuen Konzerthauses begonnen und ist stolze 110 Meter hoch. Das neue Wahrzeichen wurde sehr futuristisch mit einem modernen Glasbau erstellt und wird aufgrund der neu ausgearbeiteten besonderen Akustikkonzepte, sehr geschätzt. Es gibt zwei Konzertsäle im Inneren des Konzerthauses, einen großen Saal und einen kleinen Saal. Nicht alle Hamburger/innen empfinden dieses neue Bauwerk in ihrer Skyline als „schön“ an. Nichtsdestotrotz gibt es hier auf 37 Meter Höhe eine wunderbare 360° Panorama Aussichtsterrasse, die sich wirklich lohnt und kostenlos ist. Jedoch benötigt man ein Ticket, um diese zu betreten, das man entweder online oder auch direkt vor Ort bekommen kann.

Möchtest Du jedoch eine der Lesungen oder Konzerte im Inneren lauschen oder die Elbphilharmonie besichtigen, musst du dringend vorher Tickets besorgen*. Eine Führung in der Elbphilharmonie von einer Stunde kostet ca.19 Euro.

Hier findest du die offizielle Homepage mit den aktuellen Veranstaltungen: https://www.elbphilharmonie.de/de/

Als Abschluss des Tages würden wir dir unbedingt eine Hafenrundfahrt* empfehlen. Man sollte Hamburg ohne eine solche gemacht zu haben, nicht verlassen. 

Hafenrundfahrten von den Landungsbrücken:

Von den berühmten St. Pauli Landungsbrücken, starten die vielen Hafenrundfahrten. Hier gibt es die Landungsbrücken von 1-10. Auch wenn man es vielleicht nicht sogleich sehen kann, sind die Landungsbrücken auf einem schwimmenden Element angebracht, sodass sie sich immer dem Wasserspiegel bequem anpassen können.

Hier gibt es zudem eine Vielzahl von Shops, Cafés und Museen. Zudem hat man eine wunderbare Aussicht auf die Elbe. Besonders in Auge sticht einem das Abfertigungsgebäude, das auf vielen Fotos von Hamburg zu sehen ist. Von 1907 bis 1909 wurde eine Halle erbaut, die insgesamt 205 Meter lang ist. Den besten Blick und das schönste Fotomotiv auf die Landungsbrücken hat man vom Stintfang aus, der jedoch aktuell vorübergehend gesperrt ist.

Tipp: Im Spätsommer wird alle zwei Jahre auf einer langen Meile bei den Landungsbrücken der Hamburg Cruise sehr pompös mit verschiedenen Paraden etc. gefeiert.

Hamburger Hafen:

Der Hamburger Hafen wird auch „Tor zur Welt“ genannt und ist einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg, die du auf keinen Fall verpassen solltest. Es ist der größte Hafen in Deutschland mit ca. 13.000 Seeschiffen, die hier täglich aus aller Welt ankommen und ist der zweitgrößte Hafen in Europa. Der Hamburger Hafen ist bereits über stolze 800 Jahre alt und hat eine Fläche von ca. 7.200 Hektar, was ein Zehntel der Fläche von ganz Hamburg ist.

Es gibt viele verschiedene Anbieter von Hafenrundfahrten, aber die 1,5 stündige Hafenrundfahrt* am Abend, die auch durch die Speicherstadt führt, können wir euch wirklich empfehlen. Ihr könnt bequem vom Sitz aus der interessanten Geschichte von Hamburg und den Sehenswürdigkeiten lauschen und gleichzeitig viele tolle Fotos schießen.

Wem das zu teuer ist, kann auch auf die günstigere Variante mit den Hafenfähren des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) ausweichen.

In den Morgenstunden auf den Fischmarkt:

Für den Fischmarkt, der traditionell nur am Sonntagvormittag stattfindet, müsst ihr früh aufstehen.Diesen gibt es bereits schon seit dem Jahr 1703 und wird seither so weitergeführt. 

Er befindet sich auf der Großen Elbstraße und beginnt (im Sommer) um 5 Uhr morgens (im Winter erst ab 7 Uhr), sodass viele feiernde Menschen nach der Party auf der Reeperbahn auch einmal einen Abstecher morgens zum Fischmarkt machen, um sich ein frisches Fischbrötchen zu holen. Er endet gegen 9:30 Uhr, sodass man sich frühzeitig auf den Weg machen sollte.

Die Marktschreier sind das absolute Highlight, die quer über den ganzen Markt ihre Fische und Produkte anpreisen, denn was manche vielleicht nicht wissen: mittlerweile gibt es nicht nur Fisch auf dem Markt zu kaufen, sondern auch Obst und Gemüse, leckeren Käse, günstige Schokolade, leckere Franzbrötchen oder einfach nur eine Tasse Kaffee to go. Wer jedoch nicht genug vom Fisch bekommen kann, sollte noch einen Abstecher bei der Fischauktionshalle machen.

Durch den Alten Elbtunnel:

Wer es zuvor noch nicht geschafft hat, sollte anschließend einmal den Alten Elbtunnel oder auch St. Pauli-Tunnel besichtigen und entlang schlendern. Dieser existiert seit dem Jahr 1911 und liegt in 24 Metern Tiefe. Der Eingang befindet sich direkt rechts neben den Landungsbrücken. Mit einem alten oder auch neuen Aufzug gelangt man in die Tiefe. Der Alte Elbtunnel ist die kürzeste Verbindung zwischen den Landungsbrücken und Steinwerder.  Es wurden übrigens ca. 400.000 Kacheln für diesen Alten Elbtunnel verwendet. Aufgrund dieses besonderen schummrigen Lichtes und der Atmosphäre wurde der Tunnel auch schon für verschiedene Dreharbeiten für Filme verwendet.

Radfahrer/innen und Fußgänger/innen können diesen Tunnel rund um die Uhr kostenlos nutzen, um so auf die andere Seite zu gelangen. Von der anderen Seite aus hat man eine traumhafte Aussicht auf die Skyline der Stadt Hamburg.  

Hoch hinaus "auf den Michel":

Öffnungszeiten: 09:00-19:00 Uhr (Mo-So) (Zeiten können in den verschiedenen Jahreszeiten variieren)
Eintritt für den Turm: Erwachsene 5 (kann im Inneren der Kirche bezahlt werden)

Der Eintritt in die Kirche ist frei.

Ein weiteres „absolutes Muss“ ist der Besuch des „Michels“ (Hauptkirche St. Michaelis), der in jedem Reiseführer von Hamburg steht. Die evangelische Hauptkirche ist mit dem Turm 132 Meter hoch und gilt als Wahrzeichen der Stadt. Sie ist die bedeutendste Barockkirche von ganz Norddeutschland. Sie ist nach dem Erzengel Michael benannt, der auch als Bronzestatue vor dem Hauptportal dargestellt ist. Der erste Bau der Kirche entstand im Jahr 1647 bis 1669. Sie wurde leider 1705 von einem Blitz getroffen und ist somit vollständig abgebrannt, da man den Brand zu spät bemerkt hatte. Von 1750 bis 1906 stand der zweite Bau der Kirche und da fiel die Kirche bei Lötarbeiten einem erneuten Brand zum Opfer.  1906 wurde der Wiederaufbau mit dem „Michel“ begonnen und 1912 endlich wiedereröffnet. Im zweiten Weltkrieg musste die Kirche nochmal ein paar Bombengriffe überstehen, wurde jedoch zeitnah wieder vollständig renoviert und erfreut uns bis heute noch. Der Kirchenraum im Inneren ist 52 Meter lang und 44 Meter breit und wirklich sehenswert. Sie ist einheitlich in Weiß und Gold gestaltet. Im Inneren finden außer Gottesdienste auch immer wieder einmal kleinere Konzerte statt. Sie ist mit 2.500 Sitzplätzen im Inneren die größte Kirche von Hamburg. Wer einmal dem Orgelspieler lauschen möchte, sollte die Kirche um 12 Uhr betreten, da er hier häufig für 15 Minuten einmal spielt. Außerdem kann eine Krypta besichtigt werden.

Es gibt auf dem Turm der Kirche zudem eine 360° Panoramaaussicht, die sich wirklich lohnt! Insgesamt 452 Stufen führen zu der Plattform hinauf, die sich auf 82 Meter Höhe befindet. 

Hauptkirche St. Petri:

Öffnungszeiten: 11:00-16:30 Uhr (Mo-Sa) & 11:30-16:30 Uhr (So)
Eintritt für den Turm: Erwachsene 4€ (kann im Inneren der Kirche bezahlt werden)

Auch die Hauptkirche St. Petri gehört zu den bekannten Sehenswürdigkeiten von Hamburg und befindet sich jedoch hingegen zum „Michel“ sehr zentral in der Stadt in der Nähe des Rathauses. Diese evangelische Pfarrkirche ist die älteste Hamburgs. Sie ist nach dem Apostel Petrus benannt und hat einen 132 Meter hohen Kirchturm mit 544 Stufen dort hinauf. Die Ursprünge der Kirche als frühere Holzkapelle gehen auf das 11. bis 12. Jahrhundert zurück. Auch sie erlag trotz vorherigen Steinbaus 1842 einem Brand und musste erneut aufgebaut werden. Der berühmte Löwenkopftürgriff konnte jedoch gerettet werden. Auch diese Kirche hat die Möglichkeit einer Panoramaaussicht oben auf dem Turm durch Bullaugen mitten in der Stadt. 

Einmal über die Reeperbahn:

Vor allem sehr beliebt bei vielen jungen Menschen am Abend ist die weltberühmte Reeperbahn oder auch Hamburger Kiez genannt. Sie befindet sich im Stadtteil St. Pauli und hat den Ruf die „sündigste Meile der Welt“ zu sein, da sich hier auch neben Bars, Kneipen und Diskotheken auch das Rotlichtviertel sowie Stripclubs und Sexshops befinden. Jedoch sollte man auch nicht vergessen, dass sie auch für Prostitution, Kriminalität und Drogenkonsum bekannt ist.

Eine weitere neuere Attraktion auf der Reeperbahn ist Panik City*, das von Udo Lindenberg gestaltet wurde. Hier gibt es auch für Familien ein interaktives Erlebnis mit 360° VR-Technologie und Audio- und Videoinstallationen sowie interaktive Touchscreentische, die sich alle um das Leben von Udo Lindenberg drehen.

Außerdem kann man tolle kleinere Musicals auf der Reeperbahn z.B. im Schmidts Tivoli wie z.B. „die heiße Ecke“ besuchen.

Hamburg, die Hauptstadt der Musicals:

Viele kommen erstmalig nach Hamburg aufgrund des Besuchs eines der weltberühmten Musicals wie z.B. König der Löwen, Eiskönigin, Harry Potter u.v.m., die einfach eine atemberaubend schöne Kulisse und tolle Effekte mit wunderschönen Stimmen haben. Absolut empfehlenswert!

Hamburg Musicals König der Löwen
Hamburg Musicals Eiskönigin

Falls du noch etwas Zeit übrig hast, kannst du zudem noch das U-Boot-Museum, die Hamburger Kunsthalle, das Planetarium, den Tierpark Hagenbeck oder auch den Friedhof Ohlsdorf mit vielen Hamburger Berühmtheiten besuchen.

Wer noch einen Ausflugstipp für etwas außerhalb von Hamburg möchte, würden wir empfehlen den Elbstrand im Sommer oder auch das Treppenviertel Blankenese zu besichtigen.

Weitere beliebte Aktivitäten in Hamburg:

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