Rothenburg ob der Tauber Geheimtipps Sehenswürdigkeiten

Märchenhaftes Rothenburg ob der Tauber: Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps & Reiseplanung

Rothenburg ob der Tauber ist definitiv eine der schönsten mittelalterlichen Städte Deutschlands. Plötzlich befindet man sich in einem Ort wieder, das sich ein bisschen danach anfühlt, wie wenn ein Märchen Wirklichkeit wird. Und falls du dir jetzt denkst, die Kulisse kommt mir tatsächlich bekannt aus Film und Fernsehen vor, dann liegst du damit ganz richtig. Es wurde eine Vielzahl der Filme hier gedreht, eine der bekanntesten darunter sind die Szenen von Pinocchio oder der berühmte Film “Tschitti Tschitti Bäng Bäng”.

Das Gesamtbild ist einfach traumhaft schön mit den vielen beeindruckenden Fachwerkhäusern, kopfsteingepflasterten Gassen und der imposanten Stadtmauer, die man kilometerlang selbst begehen kann. Doch abseits der bekannten Plätze warten noch echte Geheimtipps auf dich, die du nicht verpassen solltest. In diesem Blogartikel zeigen wir dir nicht nur die schönsten Sehenswürdigkeiten, sondern auch diese versteckten Orte und Insider-Tipps, damit dein Besuch in Rothenburg unvergesslich wird.

Die beste Reisezeit für Rothenburg ob der Tauber ist grundsätzlich von Frühling bis Herbst von Mai bis September, wenn viele Feste wie z.B. das Historische Festspiel „Der Meistertrunk“ oder das Weinfest im August” stattfinden. Wer die Stadt jedoch etwas ruhiger erleben möchte, sollte auf die Nebensaison ausweichen. Dann kann man z.b. beim Wandern die Weinberge im Taubertal in seiner Farbenpracht sehen. Jedoch hat der Reisemonat Dezember ebenso seinen Reiz, da sich die Stadt mit seinem bekannten Weihnachtsmarkt in ein echtes Wintermärchen verwandelt. Egal für welche Jahreszeit du dich entscheidest, ein Besuch ist es immer wert. 

Wer ein bisschen bei einem Besuch in Rothenburg ob der Tauber Geld sparen möchte, sollte vor allem darauf achten seine Unterkünfte möglichst früh zu buchen und die Hochsaison zu meiden. Zudem sind die Unterkünfte etwas außerhalb des Stadtzentrums deutlich günstiger. In vielen Restaurants und Cafés kann man ganz unkompliziert mit der EC-Karte oder Kreditkarte zahlen. Es lohnt sich jedoch vor allem bei den Festlichkeiten ein bisschen Bargeld zur Hand zu haben. 

Die Anreise nach Rothenburg o. d. Tauber ist mit dem Zug, Auto* oder dem Fernbus möglich. Rothenburg o. d. Tauber hat einen eigenen Bahnhof, sodass man perfekt von Würzburg oder Ansbach ganz unkompliziert und nachhaltig anreisen kann. Wer flexibel das Umland erkunden will oder einen Roadtrip durch Deutschland plant, wird wohl eher das Auto nutzen. 

Es gibt verschiedene größere Parkplätze in der näheren Umgebung vor den Stadttoren. Ein Tagesticket für einen PKW oder ein Motorrad kostet außerhalb der Stadtmauern 8 € (Stand August 2025). Mit dem Fernbus muss man derzeit in Würzburg oder Nürnberg umsteigen, was nicht ganz so unkompliziert ist. Die Altstadt selbst ist relativ klein und autofrei, sodass man ganz bequem zu Fuß die Stadt erkunden kann. Wer noch Ausflüge in der Umgebung machen will, kann z.B. Fahrräder oder E-Bikes mitnehmen oder vor Ort ausleihen. 

Viele sind in Rothenburg o. d. Tauber nur auf einer kurzen Durchreise und verbringen nur wenige Stunden dort. Wir können dir jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich definitiv lohnt, mindestens eine oder zwei Nächte dort zu verbringen, da die Stadt besonders am Morgen oder auch bei der Abenddämmerung nochmal eine unvergleichliche Romantik und Besonderheit mit sich bringt, sodass man die Stadt ganz anders wahrnimmt.

Hier ist eine Auswahl von möglichen Unterkünften:

  • Historik Hotel Gotisches Haus* (historisches Ambiente, man schläft quasi mitten in einem Märchenbuch und absolut zentral mit einer gigantischen Aussicht, superleckeres Frühstück, haustierfreundlich, eigener Café-Bereich mit beeindruckender Bibliothek zum Verweilen ein)

    Rothenburg ob der Tauber Geheimtipps Hotel Gotisches Haus Rothenburg ob der Tauber Hotel Gotisches Haus

  • Hotel Burg Gartenpalais* (mitten in der Altstadt und trotzdem ruhig, historische Gewölbekeller, exklusiv, Sauna und privates Spa, spätmorgens wahlweise im Frühstücksraum oder im Freien auf der Stadtmauer das Frühstück, Klostergarten und Panorama über das Taubertal)
  • Hotel Gasthof Rödertor* (direkt neben dem historischen Rödertor, gleich an der Stadtmauer, familiär und gemütlich mit Tradition, regionale Küche in der „Rothenburger Kartoffelstube”
  • Hotel Reichsküchenmeister* (direkt am Marktplatz sehr zentral mit Blick auf die imposante St.-Jakobs-Kirche, modern, gemütlich mit Spa, Haustiere erlaubt)

Rothenburg ob der Tauber ist als sicheres Reiseziel bekannt und die gut erhaltene Altstadt ist sicher zu erkunden. Es ist für seine allgemeine Touristenfreundlichkeit bekannt. 

Kulinarisch gesehen ist Rothenburg o. d. Tauber natürlich für seine fränkischen Spezialitäten wie z.B. der berühmte Schneeballen (kugelförmige Mürbeteiggebäck in verschiedenen Geschmacksvariationen), fränkische Bratwürste und das berühmte deftige “Schäufele” (Braten aus der Schweineschulter) bekannt. Zudem gibt es weitere tierische Braten wie z.B. von der Gans oder Ente sowie Reh oder Hirsch von den Jägern. Die fränkische Küche ist meist eher deftig, steht jedoch für ihre sehr gute Qualität, sodass man unbedingt etwas probieren sollte. In Rothenburg o.d. Tauber gehört der fränkische Wein sowie verschiedene Biere einfach dazu. Der Wein hat nochmal eine besondere Bedeutung in der Stadt, denn welche Stadt kann schon sagen, dass sie durch das “Weintrinken” gerettet wurde?

Tipp: Das große Weindorf (Weinfest) im August ist ein “Fest der Gastronomie und des Weins”, bei dem man sich unbedingt durch all die Leckereien und die köstlichen regionalen Biere und Weine durch probieren kann.

Falls du auf der Suche nach leckerem Bier oder einem schönen Biergarten bist, können wir dir das LANDWEHR-BRÄU empfehlen. Das leckerste Schäufele findest du unserer Meinung nach in Zur Höll”, welches urig, traditionell, superlecker und mitten in der Altstadt liegt. 

Brauchst du eine Pause vom Altstadttrubel und bist auf der Suche nach Altem und zugleich Neuem lohnt sich ein Besuch im Café Einzigartig, das wirklich seinem Namen allen Ehre macht. Es ist ein nostalgisches Café, in dem man einfach den Moment genießen und zugleich Einkaufen kann – wie cool ist das denn bitteschön! Zurecht hat es sich den Titel “Wohlfühlcafé in Rothenburg” aus unserer Sicht verdient.

Rothenburg ob der Tauber Weindorf Rothenburg ob der Tauber Schäuferle Rothenburg ob der Tauber Brotzeit

Rothenburg o. d. Tauber ist ein absolutes Paradies für Fotograf/innen! Einer der bekanntesten Spots ist selbstverständlich das berühmte Plönlein, das für sein Postkartenmotiv mit dem Fackwerkhaus bekannt ist. Jedoch empfehlen wir die am Besten frühmorgens mit einem schönen Sonnenaufgangslicht diesen Spot zu fotografieren, da hier zudem kaum Menschen unterwegs sind. Auch die Stadtmauer ist ein absolutes “Muss” für ein Fotomotiv. Eine der schönsten Aussichten auf Rothenburg o. d. Tauber hat man übrigens von der Stadtmauer in der Nähe des Kalkturms, wo es erstaunlich ruhig zugeht. Zudem empfehlen wir dir die Aussicht vom Rathausturm, die einfach gigantisch ist und sich perfekt für Panoramafotos eignet. 

Canon_R6_Body
Body Canon EOS R6
Canon_24-105rf
Canon RF 24-105 mm
Peak_Reisestativ
Fotostativ Peak Design
Fotorucksack Lowepro Flipside 400 AW III
Fotorucksack Lowepro 400 AW III
Externe Festplatte
Externe Festplatte

Öffnungszeiten Rathausturm:
Januar – März & November – Dezember: Samstag und Sonntag: 12:00 – 15:00 Uhr
April – Oktober täglich: 09:30 – 12:30 Uhr & 13:00 – 17:00 Uhr
Eintritt für Rathausturm: 4 € für Erwachsene (Stand August 2025)

Das historische Rathaus mitten auf dem Markplatz zählt zu den bedeutensten Bauwerken der mittelalterlichen Kleinstadt in Franken. Mit seiner eindrucksvollen Renaissance-Fassade und den gotischen Fundamenten sowie der Schautreppe davor wirkt es sehr harmonisch neben den wunderschönen umgebenden Fachwerkhäusern.

Besonders empfehlenswert ist der Besuch auf dem Rathausturm, der von außen sehr unscheinbar wirkt. Über eine wirklich sehr schmale Wendeltreppe und 220 Stufen führt der Weg nach oben zu einer Aussichtsplattform hoch über den Dächern Rothenburgs. Falls du nicht schwindelfrei bist oder mit beengten Umgebungen Schwierigkeiten hast, ist der Aufstieg vielleicht nichts für dich. Ebenso mit einem großen Rucksack kann es zum Teil schon sehr eng werden. Oben angekommen befindet sich die Kasse. Nach der Bezahlung des Eintritts klettert man die letzten Stufen durch eine Luke, bevor man die gigantische Panoramaaussicht genießen kann. Man hat von dort einen traumhaft schönen Blick über die wunderschön leuchtend roten Dächer der Altstadt, der Stadtmauer sowie bis hin zum idyllischen Taubertal. Für uns ein absolutes Must-do!

Der Marktplatz ist das lebendige Zentrum von Rothenburg ob der Tauber und einer der schönsten Orte, um das mittelalterliche Flair der Stadt zu erleben. Es ist taktisch wirklich klug geplant, da man erstmal entspannt durch die kleinen Altstadtgassen mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern schlendert, bevor man plötzlich vor diesem gigantischen Platz steht und das Rathaus entdeckt.
Im Mittelalter diente er vor allem als Treffpunkt für Händler, Bürger und Reisende, was auch heute noch zum Teil stattfindet. Hier findet im Winter zum Beispiel das berühmte Rothenburger Weihnachtsdorf statt mit viel Kinderpunsch und Glühwein oder leckeren gebrannten Mandeln. 

Vor der Marienapotheke linker Hand vom Rathaus entfernt befindet sich übrigens der Marktplatzbrunnen, der früher zur Versorgung der Tiere genutzt wurde. Heute sollte man ihn jedoch nicht zum Trinken nutzen. Der Marktplatz ist der perfekte Ausgangsort für eine Erkundungstour durch die Stadt. Außerdem starten hier geführte Touren wie z.B. die Nachtwächtertour, die du unbedingt mitmachen solltest, da man hier nochmal viel über die Geschichte der Stadt erfährt. 

Öffnungszeiten: April bis September: 10:00 – 18:00 Uhr, Oktober& Dezember: 10:00 – 17:00 Uhr, Januar bis März & November von 11:00 – 14:00 Uhr
Eintritt: 3,50 € (Stand August 2025)

Die St. Jakobskirche ist die bedeutendste Kirche in Rothenburg ob der Tauber und wird als ein architektonisches Juwel der Spätgotik bezeichnet. Die Kirche wurde von 1311 bis 1484 fertiggestellt und dient auch heute noch als wichtige Station auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Daher treffen sich jährlich viele Pilger/innen in dieser Kirche. Die bronzene Jakobs-Figur des fränkischen Künstlers Ernst Steinacker findet man vor der Kirche. 
Ein weiterer Grund warum diese Kirche weltbekannt ist, ist der beeindruckende Heilig-Blut-Altar vom Bildschnitzer Tilman Riemenschneider. Ebenso der Zwölf-Boten-Altar im Ostchor sowie die prachtvollen Glasfenster aus dem 14. und 15. Jahrhundert tragen zu dieser besonderen Atmosphäre der Kirche bei. Die Rieger-Orgel aus dem Jahre 1968 zählt zu eine der größten Orgeln Süddeutschlands ist ein weiterer bedeutender Teil der Kirche. Wie man merkt ist diese Kirche nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein unverzichtbares Highlight und Meilenstein von Rothenburgs Geschichte.  

Öffnungszeiten: täglich: 10:00 – 17:00 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr)
Eintritt: 5 Euro für Erwachsene (Stand August 2025)

Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise findest du hier auf der offiziellen Website.

Egal ob im Sommer oder im Winter, ein Besuch im Deutschen Weihnachtsmuseum und weltberühmten Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt ist einfach ein “Muss”. Das Museum berichtet über die immer wieder für Groß und Klein faszinierende Geschichte des Weihnachtsfestes, wie es zu den traditionellen Christbaumkugeln oder Adventskalendern kam sowie mehrere kunstvoll verzierte Krippenfiguren. Man sieht wie sich die Bräuche und Dekorationen über die Jahre hinweg entwickelt haben, was wirklich sehr interessant ist.

Direkt neben an befindet sich das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt, dessen Besuch sich ebenso lohnt, da man sofort in eine glitzernde Weihnachtswelt abtaucht, was absolut magisch ist. Jeder Weihnachtsfan kommt hier sofort auf seine Kosten: Lichterketten, handbemalte Nussknacker, Räuchermännchen, Christbaumschmuck uvm. Besonders beeindruckend ist der riesige Weihnachtsbaum mitten im Laden, den man von oben und von unten bestaunen kann. Das Deutsche Weihnachtsmuseum und das Weihnachtsdorf sind, obwohl es kein Geheimtipp mehr ist, ein absolutes Highlight für Familien, Weihnachtsliebhaber und alle, die sich in die magische Weihnachtszeit mitreißen lassen können.

Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Eintritt: kostenlos

Der Burggarten von Rothenburg ob der Tauber ist einer der schönsten Grünanlagen der Stadt und ein wirklich toller und idyllischer Ort, um einfach ein bisschen zu Entspannen und den Ausblick zu genießen.
Jetzt fragt man sich natürlich schon, wo ist die Burg, wenn es Burggarten heißt? Tatsache ist, dass es die ehemalige Stauferburg aus dem 14. Jahrhundert nicht mehr gibt. Eine Legende erzählt, dass sie von einem Erdbeben zerstört worden wäre, aber wahrscheinlicher ist, dass die damaligen Bürger/innen die Steine selbst abtrugen, um ihre Stadt zu erweitern, so erzählte es uns zumindest der Nachtwächter von Rothenburg.
Den Burggarten erreicht man durch das Burgtor, das tagsüber wie nachts, einfach nur eindrucksvoll erscheint. Egal ob sich für den linken oder rechten Weg entscheidet, man findet überall traumhaft schöne Ausblicke auf das Taubertal und die umliegende Umgebung mit der Doppelbrücke, die Weinberge und sogar bis zum Vorort Detwang.

Besonders beeindruckt hat uns vor allem das Figurenbeet mit der Darstellung der vier Jahreszeiten. Dort findet man im Sommer ein herrlich duftendes und blühendes Blumenbeet, was natürlich für alle Naturliebhaber/innen und Fotograf/innen der perfekte Spot ist.

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Hier findest du den Übersichtsartikel zu unseren 21 schönsten Städte in Europa.

Öffnungszeiten: April – 02. November, täglich: 10:00 – 18:00 Uhr, 03. November – 06. Januar täglich: 11:00 – 16:00 Uhr, 07. Januar bis März täglich: 13:00 – 16:00 Uhr (letzter Einlass jeweils 45 Minuten vor Schließung)
Eintritt: 9,50 € für Erwachsene (Stand August 2025)

Die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise findest du hier auf der offiziellen Website. 

Das Mittelalterliche Kriminalmuseum zählt zu eines der außergewöhnlichsten Museen in Deutschland und ist ein absolutes Muss für alle Geschichtsinteressierten. Europas größtes Museum zur Rechtskunde befindet sich in den historischen Räumen des ehemaligen Johanniterklosters. Im Inneren wird von den letzten 1000 Jahren Rechtsgeschichte erzählt. Die Ausstellung umfasst eine einzigartige Sammlung von Originaldokumenten, Folterinstrumenten, Schandmasken, einer Streckbank, eines Folterstuhls mit Nägeln oder Daumenschrauben. Das Museum steht für einen authentischen Einblick in die Rechtssprechung sowie des Strafpraxis damals im Mittelalter. Es ist grundsätzlich eine interessante Darstellung von Entwicklung von Recht und Gerechtigkeit, bei der es nicht nur um Wissensvermittlung geht, sondern auch zum Nachdenken über Gerechtigkeit und Moral in der Gesellschaft anregen soll. Es ist somit keine gewaltverherrlichende Darstellung, aber ob es jemand persönlich interessiert oder es zu gruselig findet, insbesondere für Kinder, muss jede/r für sich selbst wissen.

Das Plönlein ist zweifellos das bekannteste Wahrzeichen der Stadt (vermutlich auch durch Social Media) und zählt zu einer der meistfotografierten Orte in Deutschland. Dieser weltbekannte Platz bedeutet eigentlich, “kleiner Platz am Brunnen” und begeistert durch sein schiefes, krummes, aber romantisches Fachwerkhaus mit spitzem Giebel zwischen zwei mittelalterlichen Türmen. Links sieht man den Siebersturm, der in das schöne Spitalviertel führt und rechts davon der Turm des Kobolzeller Tores aus dem 14. Jahrhundert, der Richtung Taubertal führt.
Im Zusammenspiel mit dem Kopfsteinpflaster, den schmalen Gassen sowie bunten Blumenkästen und romantischen Fackwerkshäusern sieht dieser Platz wie aus einem Märchen entsprungen aus, was diesen Platz so beliebt macht. Der Geheimtipp für das beste Licht und die wenigsten Menschen auf deinem Foto hast du frühmorgens bei Sonnenauf- oder -untergang. Dann entsteht wirklich eine einzigartige und magische Atmosphäre, bei der man Rothenburg nochmal ganz anders erlebt und die romantische Schönheit der Altstadt wirken lassen kann.

Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Eintritt: kostenlos

Ein Rundgang auf der Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber gehört zu den absoluten Highlights und Tipps, die man unbedingt in Rothenburg gemacht haben muss. Nach ca. 4 Kilometern hat man die Altstadt auf der Stadtmauer einmal umrundet und dabei kommst du an mehreren historischen Türmen, Toren und Wehranlagen vorbei. Der Einstieg ist an vielen Stellen möglich, besonders gut ist es z.B. am Rödertor oder Burgtor. Man benötigt ca. 1,5 bis 2 Stunden, je nachdem wie viele Fotostopps man einlegt. Wir empfehlen dir frühmorgens vor 10 Uhr diese Tour zu machen, da dann noch weniger los ist und das Licht sehr schön steht, aber auch bei Sonnenuntergang ist dies gut möglich. Der Rundgang ist wirklich eine tolle Möglichkeit die mittelalterliche Stadt mit nochmal einer neuen Perspektive zu entdecken. Für uns ein absolutes Highlight!

Hier kannst du dir die Rundtour nochmal bei Komoot anschauen, die wir gelaufen sind.

Das Klingentor markiert den nördlichen Zugang zur Altstadt und gilt mit seinem markanten Turm als eines der schönsten Tore Rothenburgs. Direkt daran schließt die vorgelagerte Wehrkirche Sankt Wolfgang an. Von hier hast du einen herrlichen Blick über die Altstadt und das Umland. Es ist außerdem ein guter Startpunkt für einen Rundgang auf der Stadtmauer.

Das Burgtor befindet sich im Westen von Rothenburg ob der Tauber und führt dich direkt in den idyllischen Burggarten mit einen der schönsten Aussichtspunkte über das Taubertal. Es wurde im Jahr 1460 errichtet, ist der höchste Torturm und diente damals als Teil der mächtigen Stadtbefestigung. Man kann es an den besonders dicken Mauern erkennen. Auch nachts ist es wunderschön beleuchtet und eignet sich somit perfekt als Fotomotiv.

Die Gerlachschmiede ist eines der fotogensten Fachwerkhäuser in Rothenburg ob der Tauber und daher auch eines der bekanntesten Instagram-Spots. Sie liegt direkt in der Nähe der Stadtmauer und kann man an dem markanten, spitzgiebelige Gebäude erkennen. Bis zum Jahr 1967 hat die Gerlachschmiede noch ihren eigentlichen Zweck erfüllt. Das heutige Gebäude ist ein Nachbau, da es 1945 bei einem Luftangriff vollständig zerstört wurde. Heute zieht das romantische Fachwerkhaus mit seinen Blumenkästen und der malerischen Lage besonders Fotograf/innen an. Am schönsten wirkt es in den Morgen- oder Abendstunden, wenn das Licht besonders schön ist. Wenn du übrigens genauer hinsiehst, kann du die Wappentafel mit der gekrönten Schlange erkennen. Die ist tatsächlich vom Gerlachschmied Georg Gerlach selbst erschaffen worden.

Der Weiße Turm ist ein weiterer bekannter Turm Rothenburgs, der nur wenige Schritte vom Marktplatz und Rathaus sowie auch sehr zentral an der Herrngasse liegt. Er wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert als Stadttor gebaut und diente der inneren Stadtbefestigung. Er liegt in der Nähe zahlreicher Cafés und Restaurants und dient als guter Orientierungspunkt.

Das Spitaltor findet man beim südlichen Eingang zur Altstadt und ist bekannt für seine sieben Torbögen und die vorgelagerte Bastion. Es war damals die wichtigste Verteidigungsanlage der Stadt und vermittelt bis heute das mittelalterliche Wehrsystem. Es ist zudem ein sehr beliebtes Fotomotiv, denn hinter dem Tor befindet sich ein echt cooler riesiger Baum, der dort seit Jahrzehnten wächst. Man kann einen Spaziergang perfekt mit einer Wanderung ins Taubertal kombinieren.

Unser Drohnenequipment*:

Die Doppelbrücke (oder auch Tauberbrücke genannt) im Taubertal ist eines der eindrucksvollsten Bauwerke Rothenburgs und auch ein sehr beliebtes Fotomotiv, da es sich einfach perfekt in die Umgebung einfügt. Im 14. Jahrhundert wurden diese zwei übereinanderliegenden Brückenbögen über der Tauber erbaut. Es war damals eine der wichtigen Handelsstraßen, die unsere Heimatstadt Augsburg mit Würzburg verband. Von der Doppelbrücke hast du einen wunderschönen Ausblick auf die mittelalterliche Silhouette der Altstadt, mit Türmen, Stadtmauer und Fachwerkhäusern im Hintergrund. Es lohnt sich sich die Doppelbrücke bei einem kleinen Spaziergang, Wanderung oder Radausflug im Taubertal zu entdecken und die ruhigere Seite von Rothenburg zu genießen.

Dresden Skyline Nacht

Deutschland – Rundreise vom Osten an’s Meer Teil 1

Hier findest du den Blogartikel von unserer Rundreise durch Deutschland.

Öffnungszeiten: 1. Januar – 27. März, täglich: 14:00 – 17:00 Uhr, 2. März – 31. Oktober, täglich: 10:00 – 18:00 Uhr, 03. November – 11. Januar, täglich 10:00 – 16:00 Uhr, an Heilig Abend und Silvester geschlossen. Hier kannst du nochmal die aktuellen Öffnungszeiten checken.
Eintritt: 6 € für Erwachsene (Stand August 2025)

Das RothenburgMuseum ist ein absolutes “Must-Go” für Geschichts- und Kulturinteressierte. Es ist wunderschön im ehemaligen Dominikanerinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. Man bekommt einen wirklich guten Einblick in Rothenburgs Geschichte: vom Mittelalter, über die Reichsstadt bis zur Entwicklung heute auf 2.500qm² Fläche. Man sollte auf jeden Fall Zeit mitbringen, denn 2 Stunden kann man dort leicht verbringen. Zu sehen gibt es mehrere mittelalterliche Kunstwerke, Rüstungen und Waffen, eine große Sammlung zur jüdischen Kulturgeschichte uvm. Wenn du dich nicht für Museen, Geschichte und Kultur interessierst, ist es vermutlich weniger interessant für dich.

Öffnungszeiten und Führungen meist: freitags, samstags und sonntags: 13:00 – 16:00 Uhr, nur nach Vereinbarung geführte Touren möglich (Telefonnummer: 09861/8738623)
Eintritt: 6 € für Erwachsene (Stand August 2025)

Das Topplerschlösschen liegt idyllisch mitten im Taubertal, nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt, doch die wenigsten kennen es vermutlich. Es gilt noch als eines der wenigen Geheimtipps von Rothenburg. Es ist eines der der ungewöhnlichsten Bauwerke Rothenburgs und wurde im Jahr 1388 vom damaligen Bürgermeister Heinrich Toppler als Sommerresidenz in Auftrag gegeben. Der unterer Teil ist ein massiver Steinsockel mit einem darauf thronenden Fachwerkhaus. Es sieht ein bisschen wie ein Märchenhaus aus, das von einem Wassergraben umgeben ist. Heute ist es ein Museum, in dem Möbel, Gemälde und Alltagsgegenstände die Wohnkultur vergangener Jahrhunderte zeigen. Besonders lohnenswert ist der Spaziergang oder die Genusswanderung durch das grüne Taubertal dorthin. Einfach perfekt um die Stadtbesichtigung mit dem Naturerlebnis zu verbinden.

In der Umgebung von Rothenburg ob der Tauber gibt es so einige schöne Orte, die man noch besuchen kann. Wir haben dir hier die vier schönsten herausgesucht:

Schrecksee_Berge

Die 35 schönsten Seen in Bayern

Hier findest du den Blogartikel zu unserer Übersicht mit den 35 schönsten Seen in Bayern.

Der Leindlesee ist ein Geheimtipp in der Nahen Umgebung von Rothenburg o. d. Tauber, den kaum jemand kennt außer den Einheimischen. Der Stausee liegt idyllisch am Stadtrand und befindet sich ca. 5 km von der Altstadt entfernt. Egal ob man den Weg zu Fuß (ca. 60 Minuten einfach), per Fahrrad (ca. 15 Minuten einfach) oder per Auto (ca. 13 Minuten einfach) beschreitet, es lohnt sich definitiv.
Er ist ein beliebtes Naherholungsziel und lädt zum Verweilen für eine Pause mitten in der Natur sowie zum Picknicken ein. Man kann dabei den Enten und Schwänen zusehen, die über das Wasser gleiten oder den leichten Rundweg beschreiten, der ca. 30 bis 45 Minuten dauert.

Das Taubertal ist vermutlich vor allem durch das berühmte Taubertal-Festival im August bekannt Es hat jedoch so viel mehr zu bieten und gilt als Rothenburgs grüne Oase und zu den schönsten Ausflugszielen in Franken. Das Taubertal ist nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Es gibt unzählige Wander- und Fahrradwege, um das wunderschöne Taubertal mit seinen Weinbergen, Wiesen und Wäldern zu entdecken.

Wir haben uns für die kleine, aber sehr aussichtsreiche Wanderung und einen Teil des “Panoramawegs” entschieden und können den abstolut weiterempfehlen! Der Panoramaweg ist ein ca. 6,9 km lange Rundweg, der wie der Name schon sagt einen weiten Panoramablick über die Tauber, die Weinberge und die Doppelbrücke sowie das Topplerschlösschen beinhaltet. Am besten startest du die Wanderung am Burggarten, wo dich schon ein gigantischer Panoramablick mit Blick ins Taubertal erwartet.

Hier findest du bei Komoot den Überblick über unsere Wandertour “Panoramaweg”.

Startpunkt: Burggarten
Höhenmeter: ca. 200 Meter
Länge: 6,9 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht

Willst du noch weitere entspannte Wandertouren entdecken, schau einfach hier einmal vorbei.

Öffnungszeiten: Sonntag – Freitag: 10:00 – 17 Uhr von Frühling bis Herbst
Eintritt: 2 Euro für Erwachsene, ab Oktober gratis (Stand August 2025)
Hier findest du die aktuellen Öfffnungszeiten und Eintrittspreise.

Den Lotos-Garten in der Umgebung von Rothenburg, haben wir eher durch Zufall entdeckt. Der Lotos-Garten liegt nur 5 Minuten mit dem Auto und ca. 30 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt. Ursula Leyk und Bernd Schulz-Leyk haben sich ihren persönlichen Traum erfüllt und vor 6 Jahren diese wunderschöne Atmosphäre im Lotos-Garten mit Café erschaffen. Der 3000qm² große asiatische Garten liegt hinter hohen Mauern versteckt. Beim Betreten des Lotos-Garten fühlt man sich wie in einer anderen Welt mit dem asiatische Wassergarten, dem Teehaus, dem Pagoden-Pavillon, Teichen und den vielen asiatischen Bäumen und Sträuchern, die kleine Nischen, zum Verweilen für einen Kaffee und Kuchen, arbeiten oder ein gutes Buch lesen, schaffen. Besonders die Lotosblüten und Seerosen im Sommer sind einfach wahnsinnig schön.

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Der Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation. Nichtsdestotrotz entspricht der Artikel unserer eigenen Meinung, die nicht durch die Kooperation beeinflusst wurde.

Hast du noch Fragen zu einer Reise nach Rothenburg ob der Tauber, dann schreibe uns gerne eine Nachricht!

Hier findest du nochmal den Link zur offiziellen Website:
Rothenburg Tourismus Service

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