Wandern im Bayerischen Wald: Auf den Großen Arber mit Aussicht & Erlebnis
Der Große Arber gilt mit seinen 1.456 Metern als höchster Berg im Bayerischen Wald und ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Ob gemütliche Spaziergänge mit Panoramablick, familienfreundliche Routen oder anspruchsvollere Touren, der „König des Bayerischen Waldes“ wie der Große Arber auch genannt wird, bietet für jeden Anspruch das passende Erlebnis. In diesem Blogartikel berichten wir dir über einen wunderschönen Wanderweg zum Gipfel, geben praktische Tipps zur Vorbereitung und verraten dir, welche Highlights dich unterwegs erwarten. So bist du bestens vorbereitet für deine Wanderung zum Großen Arber.
- Höhenmeter: 720 hm (1456 m Großer Arber)
- Länge: 9,0 km
- Ausrüstung: Wanderschuhe, ggf. Wanderstöcke
- Dauer: ca. 3 - 4 Stunden
- Schwierigkeitsgrad: mittlere Wanderung
- Start: Wanderparkplatz direkt davor
Trotz Mitte August startete unsere Wanderung im Bayerischen Wald unter eher unfreundlichen Wetterbedingungen: Nebel, kühle Temperaturen und immer wieder leichter Regen begleiteten uns. Doch davon ließen wir uns nicht abschrecken. Vom Parkplatz an der Talstation der Arber-Bergbahn machten wir uns auf den Weg Richtung Kleiner Arbersee, ein Abstecher, der ursprünglich gar nicht eingeplant war. Jasmin wollte den See unbedingt sehen, also legten wir diesen kleinen „Umweg“ ein, bevor es weiter zum Großen Arber ging.
Der breite Kiesweg ist angenehm begehbar und führt mit sanfter, aber stetiger Steigung durch den Wald. In weiten Serpentinen ging es zunächst bergab, bis wir schließlich am idyllisch gelegenen Kleinen Arbersee ankamen. Hier spiegeln sich Tannen und Bäume auf der Wasseroberfläche, ein Anblick, der vor allem an nebligen oder regnerischen Tagen eine fast mystische Stimmung erzeugt.
Zum Kleinen Arbersee gelangt man ausschließlich zu Fuß, mit dem Auto ist er nicht erreichbar. Im Sommer fährt allerdings die Kleine Arberseebahn zwischen der Lohberghütte und dem See, eine Alternative für alle, die den Weg etwas abkürzen möchten oder nicht gut zu Fuß untewegs sind. Besonders sehenswert sind die schwimmenden Inseln, die den See zu einem echten Naturjuwel machen. Wer möchte, kann zusätzlich den leicht begehbaren Rundweg um den Kleinen Arbersee erkunden und die besondere Atmosphäre in vollen Zügen genießen.
Nachdem wir den Kleinen Arbersee teilweise umrundet hatten, setzte erneut Regen ein und wir wanderten weiter bergauf Richtung Großer Arber. Die Serpentinen wurden nun schmaler, der Weg zunehmend steiler. Schon bald eröffnete sich ein beeindruckender Blick zurück auf den Kleinen Arbersee, ein echtes Highlight auf dem Weg nach oben. Gleichzeitig konnte man in der Ferne bereits den Gipfel des Großen Arber erkennen.
Mit zunehmender Höhe änderte sich die Wegbeschaffenheit: Aus dem anfänglichen Kiesweg wurde ein steiniger Geröllpfad, der Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erforderte. Vorbei an der Chamer Hütte, einer kleinen Schutzhütte, ging es stetig weiter bergauf. Schließlich waren die markanten Radarkuppeln sowie das Gipfelkreuz des Großen Arber von Weitem sichtbar, ein klares Zeichen, dass das Ziel nicht mehr weit entfernt war.
Die letzten Meter führten über ein paar Treppenstufen bis hinauf zum Gipfel. Oben angekommen, erwartete uns eine gigantische Panoramaaussicht über den Bayerischen Wald – ein Moment, der jede Anstrengung wert macht. Tipp: Am Gipfel kann es sehr windig werden, also besser eine Jacke einpacken.
Wer nach der Wanderung einkehren möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten: Direkt unterhalb der Bergstation laden der Arber Stadl sowie die Eisensteiner Hütte zu einer Pause ein. Hier gibt es typische bayerisch-böhmische Schmankerl wie Schweinebraten, Schnitzel oder Apfelstrudel, perfekt, um die Wanderung kulinarisch abzurunden.
Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Wanderwegen, die auf den Großen Arber oder noch weitere kleinere Berge führen.
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