Wanderung Coburger Hütte Ausblick

Wanderung zur Coburger Hütte: Traumroute am Seebensee mit Zugspitzblick

Die Wanderung zur Coburger Hütte zählt zu den schönsten Bergtouren in den Tiroler Alpen und begeistert mit atemberaubenden Ausblicken auf die Zugspitze, smaragdgrünen Bergseen wie der Seebensee und Drachensee sowie einer gemütlichen Hüttenübernachtung als Belohnung. Es empfiehlt sich die die Tour im Sommer zu machen, da der Ausblick hier einfach gigantisch ist. In diesem Blogartikel findest Du alle wichtigen Eckdaten für deine Tourplanung, wertvolle Tipps zur Ausrüstung. Pack Deine Wanderschuhe ein und los geht´s!

Die Wanderung startete für uns aufgrund der bevorstehenden Hitze erst ab der Bergstation der Ehrwalder Almbahn. Zudem müssen wir ehrlich gesagt sagen, dass sich der Weg hinauf von der Talstation nicht wirklich lohnt, da es vor allem eine kleine Teerstraße (zum Teil durch den Wald und zum anderen Teil an der prallen Sonne) steil bergauf neben der Bergbahn ist. Dies spart zudem Zeit und Kraft. Von dort aus startet ein gut ausgeschilderter Wanderweg mitten durch dieses wunderschöne Bergpanorama, immer wieder einmal begleitet von mehreren Kuhherden.

Von dort aus geht es zu Beginn einen breiten Kiesweg entlang bis man immer mehr bergauf und irgendwann durch einen großes Waldstück gelangt. Die Zugspitze ist immer zu deiner rechten Seite zu sehen. Am Ende des Waldweges teilen sich die Routen auch nochmal in den breiteren Kinderwagen/Fahrradweg und Wanderweg auf. Egal welchen Weg man wählt, man kommt immer bei der bewirteten Seebenalm wieder heraus. Wer möchte, kann hier schon kurz auf ein kleines Getränk einkehren. Wer hingegen noch keine Pause benötigt, sollte den Weg weiter Richtung malerischen Seebensee (auf 1657m) neben. Links oben an der Seebenalm vorbei führt der Kiesweg weiter nach oben und wird wieder etwas breiter. Oben angekommen findet man einen wunderschönen kristallklaren grünlich schimmernden Seebensee, mitten eingebettet von den Bergen. Auch die Kühe lassen sich hier am Ufer gerne nieder, da es für sie auch zur Abkühlung dient. Hier lohnt es sich wirklich eine längere Pause zu machen und einfach nur die Aussicht zu genießen. Einfach nur traumhaft schön und ein perfektes Fotomotiv!

Der letzte Abschnitt führt durchgehend steil mit Geröll auf einem schmalen Weg bergauf bis zur Coburger Hütte (1920m). Der Weg sich ganz schön und kommt einem länger vor, als er tatsächlich ist. Es liegt vielleicht auch daran, dass man noch einige Höhenmeter bis nach oben in Serpentinen überwinden muss. Oben auf der Coburger Hütte angekommen, empfängt einen die Hütte mit einer tollen Sonnenterrasse und wunderschöner Aussicht auf den Seebensee sowie auf der anderen Seite den dunkleren Drachensee. Das Einkehren auf der Hütte lohnt sich wirklich! Wer den Weg nicht mehr am gleichen Tag hinunter oder nach andere Touren von dort starten möchte, sollte unbedingt auf der Coburger Hütte übernachten. Dazu muss man jedoch rechtzeitig reservieren!

In der Nähe gibt es verschiedene Klettersteige oder auch die Möglichkeit zum Tajatörl und/oder Tajakopf zu wandern. Besonders bei einer Hüttenübernachtung reicht die Zeit locker noch aus, um hier mit genügend Energie noch den Aufstieg zum Tajakopf zu wagen. Man folgt dem ausgeschrieben Weg links vorbei am Drachensee und geht anschließend steil mehrere Serpentinen mit Geröll bergauf. Wer auch nicht bis nach ganz nach oben steigen kann oder möchte, sollte trotzdem ein Stück den Wanderweg nach oben gehen, da man dort nochmal eine tolle Aussicht auf den wunderschönen Drachensee hat. 

Weiter oben sind wir dann nochmal einer Schafherde begegnet, die uns auf dem Weg begleitet hat. Man folgt weiter der Beschilderung zum Tajatörl und anschließend zum vorderen Tajakopf. Im oberen Teil kann es gut sein, dass man noch mehrere Schneefelder überqueren muss. Man spürt auch, dass die Luft oben deutlich frischer und es oft auch windiger ist. Die letzten Meter zum Hinteren und Vorderen Tajakopf erfordert viel Kraft, viel Klettern und viel Mut, denn man blickt direkt beim steilen Berg ins Tal hinab. Oben angekommen hat man jedoch einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Berge und befindet sich am Gipfelkreuz mit Blick auf die Coburger Hütte.

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