Winterwanderung zum Imberger Horn – Route, Dauer und Tipps für deine Tour in Bad Hindelang
5. Januar 2026/
Das Imberger Horn bei Bad Hindelang ist eine Wanderung, die sich fast das ganze Jahr über gut machen lässt, sofern die Wetter- und Schneeverhältnisse passen. Du hast hier mehrere Möglichkeiten, je nach Kondition und Lust. Entweder startest du ganz entspannt an der Bergstation der Hornbahn und wanderst über den leichten Panoramaweg oder du gehst die Tour von unten bis hinauf zum Imberger Horn.
Im Winter führt dich der Weg durch einen verschneiten Wald und belohnt dich bereits an der Bergstation mit einem beeindruckenden Panorama. Direkt dort liegt auch das Berggasthaus „Zum Oberen Horn“, in dem du ganzjährig einkehren und die Aussicht genießen kannst.
Die Wanderung startet an der Talstation der Hornbahn und führt zunächst über eine kleine Brücke direkt in den verschneiten Wald. Mit ausreichend Schnee wirkt der Einstieg sofort wie ein echtes “Winterwonderland”. Der zunächst breite Forstweg verläuft in gleichmäßigen Serpentinen bergauf und führt mit konstantem Anstieg durch den Wald. Mit zunehmender Höhe öffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf Bad Hindelang.
Wenn du dir den Anstieg sparen möchtest, kannst du bequem mit der Gondel der Hornbahnnach oben fahren. Die einfache Bergfahrt kostet 13,50 €, die Berg- und Talfahrt 21 € im Winter (Stand Dezember 2025). Oben angekommen hast du die Möglichkeit, im Berggasthaus “Zum Oberen Horn” einzukehren und dir einen leckeren Kaiserschmarrn oder ein Schnitzel zu gönnen. Dieses ist bis 15:30 Uhr geöffnet, die warme Küche schließt um 15:00 Uhr. Die letzte Bahn fährt nämlich im Winter nur bis 16 Uhr hinunter. Direkt daneben steht ein großer Holzschlitten, auf dem du sitzen, wippen und die Aussicht genießen kannst.
Von der Bergstation aus kannst du entweder entspannt den Panoramaweggehen oder dem Erlebnispfad „Georgs Naturwelt“ folgen. Entlang des Weges warten verschiedene Tierrätsel, die besonders für Kinder, aber auch für Erwachsene eine schöne Abwechslung bieten. Alternativ kannst du weiter in Richtung des Aussichtspunkts Burgschrofen wandern.
Der letzte Abschnitt von der Bergstation hinauf zum Imberger Horn umfasst noch etwa 300 Höhenmeter und ist in rund einer Stunde gut zu schaffen. Ab hier wird der Weg schmaler und kann bei winterlichen Bedingungen glatt sein. Grödel sind daher sehr empfehlenswert. Nun beginnt der alpine Teil der Tour. Der Steig führt über Stufen, Wurzeln und unebene Felsen. Besonders bei viel Schnee verläuft der Weg schmal am Hang entlang und erfordert Trittsicherheit. Der Weg ist jedoch gut angelegt und teilweise mit Stahlseilen gesichert.
Kurz unterhalb des Gipfels biegst du nach rechts auf einen Gratweg ab. Die letzten Meter führen entweder steil rechts hinauf oder alternativ links herum über (aus unserer Sicht) die leichtere Variante. Mit etwas Glück kannst du unterwegs sogar Gämse beobachten. Am Gipfelkreuz angekommen erwartet dich ein beeindruckender Rundumblick auf die umliegenden Allgäuer Berge.
Den Abstieg sind wir auf dem gleichen Weg zurückgegangen, den wir auch für den Aufstieg genutzt haben. Je nach Lust und Laune kannst du für den Weg nach unten ebenfalls die Hornbahn nutzen.
Fragst du dich auch ab und zu während einer anstrengenden Wanderung wieso du dir das freiwillig antust? Dann schaue gerne bei unserem Artikel für die ISPO vorbei.
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