Marokko - Kamelreiten in der Wüste oder Surfen an der Küste | Glücksreisen²
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Marokko – Kamelreiten in der Wüste oder Surfen an der Küste

“A whole new world - a new fantastic point of view”
Wunderlampe
Aladdin – A Whole New World (Songtext)

Um es mit “Aladdin´s Worten zu sagen begegnet Dir in Marokko tatsächlich eine komplett neue Welt mit einer fantastischen neuen Sichtweise auf viele Dinge. Die Nähe zu Europa mit ca. 3 ½ Flugstunden, die landschaftliche Vielfalt von Marokko, sowie die Tradition aus der orientalischen Kultur machen dieses Land einzigartig.

Tatsächlich sind wir durch Zufall, auf dieses faszinierende Land gestoßen, da ich immer wieder durch Online-Urlaubsplattformen Bilder und Artikel dazu gesehen habe.

Unsere Reise startete mit dem Flugzeug von Memmingen über Lissabon nach Fés. In Marokko waren wir dann mit einem Mietwagen unterwegs.

Das war unsere Reiseroute:

Fés -> Chefchaouen -> Moulay-Idriss -> Meknes -> Azrou -> Merzouga-> Sahara (Erg Chebbi)-> Tinghir -> Ouarzazate -> Ait Ben Haddou-> Atlas Gebirge -> Marrakesch -> Essaouira -> Casablanca

Wir haben uns für den „Frühling“ in Marokko entschieden, was für uns zum Reisen eine absolut angenehme Reisezeit war. Möchte man jedoch baden gehen, sollte man aber wärmere Monate wählen.

In Marokko zahlt man mit marokkanischen Dirham. Wechselkurs= 1 Euro sind ca. 10,88 DH. Wir mussten manchmal sehr lange nach einem ATM suchen, also wenn ihr etwas abheben wollte, dann vielleicht gleich etwas mehr.

Das Taxi fahren dort war etwas gewöhnungsbedürftig, da sie tatsächlich von außen und auch von innen so aussahen, als würden sie jeden Moment auseinander fallen. Es gab auch keine Sicherheitsgurte, mit denen man sich hätte anschnallen können.

Oft gibt es im Restaurant ein 3-Gänge-Menü zu bestellen. Man kann sich jedoch auch nur ein Hauptgericht wie z.B. Tajine oder Coucous bestellen. Ein Couscous mit Hähnchen bekommt man z.B. auch schon manchmal für 27 DH. Das Essen ist leider nicht so abwechslungsreich. Meist gibt es Tajine vegetarisch, mit Hühnchen oder Rind. Auch wenn die Tajine oder das Couscous-Gericht an sich sehr lecker ist, wünscht man sich nach einiger Zeit etwas mehr Abwechslung. Auch die Säfte z.B. Avocadosaft, Orangensaft etc. an den Saftständen sind sehr lecker und preisgünstig.

Etwas woran man sich wirklich gewöhnen könnte, ist die Gastfreundschaft des Landes und dass man erstmal mit einem frischen und heißen Pfefferminztee sowie Keksen oder Nüssen begrüßt wird. Auch das Frühstück mit Omelette, Pfannkuchen, Früchten, Joghurt und Müsli war immer superlecker. Wichtig zu wissen: In manchen Restaurant galt die Regel, wenn man seinen Teller aufisst, hat man noch Hunger und man bekommt eine neue Portion!

Ich muss ehrlich gestehen, auch wenn ich vorerst recht skeptisch bezüglich der Sicherheit war, wurde ich bereits am Flughafen von Marokko eines besseren belehrt. So viele Passkontrollen und generell Kontrollen habe ich noch in keinem anderen Land bisher am Flughafen erlebt. An sich haben wir in Marokko sehr viele nette und hilfsbereite Menschen erlebt, aber es gibt auch immer welche, die als Schlepper oder „falsche Guides“ unterwegs sind. Also vertraue nicht jedem sofort, sondern reise mit gesundem Menschenverstand!

  • Auffällig war, dass die Männer nur mit Chris sprachen und die Frauen nur mit mir. Auch wenn der Mann oder die Frau eine Frage gestellt hatte. Allgemein wird in Marokko sehr viel französisch gesprochen und man kann nicht davon ausgehen, dass jede/r dort englisch spricht, aber man kann sich gut durchschlagen.
  • Argan- und Olivenöl ist dort sehr beliebt: Jedoch versuchen Händler oft „unechtes“ und billiges Öl viel teurer zu verkaufen. Das Gleiche gilt auch für Fossilien!
  • Wenn man die Gerberei besuchen will, kommt man oft nur mit Führung herein, da dann dafür auch ein gutes Trinkgeld erwartet wird. Auch wenn man ein Pfefferminzblatt in die Hand gedrückt bekommt (besonders bei Asiaten beobachtet) gegen die üblen Gerüche dort, wird oft Geld dafür verlangt.
  • Es gibt viele Geschwindigkeitskontrollen (besonders kurz bevor man in eine Stadt hineinfährt oder diese verlässt). Schnell fahren, kann hier ganz schön teuer werden – also besser nicht! Wir haben zwei Reisende in Ait Ben Haddou getroffen, die bereits 100 Euro für Polizeikontrollen gezahlt haben. Einheimische blenden auch oft auf, wenn bald eine Fahrkontrolle kommt.
  • Auffällig war, dass die Männer nur mit Chris sprachen und die Frauen nur mit mir. Auch wenn der Mann oder die Frau eine Frage gestellt hatte. Allgemein wird in Marokko sehr viel französisch gesprochen und man kann nicht davon ausgehen, dass jede/r dort englisch spricht, aber man kann sich gut durchschlagen.
  • Argan- und Olivenöl ist dort sehr beliebt: Jedoch versuchen Händler oft „unechtes“ und billiges Öl viel teurer zu verkaufen. Das Gleiche gilt auch für Fossilien!
  • Wenn man die Gerberei besuchen will, kommt man oft nur mit Führung herein, da dann dafür auch ein gutes Trinkgeld erwartet wird. Auch wenn man ein Pfefferminzblatt in die Hand gedrückt bekommt (besonders bei Asiaten beobachtet) gegen die üblen Gerüche dort, wird oft Geld dafür verlangt.
  • Es gibt viele Geschwindigkeitskontrollen (besonders kurz bevor man in eine Stadt hineinfährt oder diese verlässt). Schnell fahren, kann hier ganz schön teuer werden – also besser nicht! Wir haben zwei Reisende in Ait Ben Haddou getroffen, die bereits 100 Euro für Polizeikontrollen gezahlt haben. Einheimische blenden auch oft auf, wenn bald eine Fahrkontrolle kommt.

Hier noch eine grobe Kostenübersicht, wie sich unsere Ausgaben in Marokko aufgegliedert haben. Die Summe ist jeweils der Gesamtbetrag für 2 Personen. 

Fès:

Fés ist die älteste der vier Königsstädte von Marokko und auch einer der schönsten, da man dort im Gegensatz zu Marrakesch noch das Gefühl hat in die Vergangenheit zu reisen. Der älteste Teil heißt Fés el-Bali.

Allein die Ankunft in Fés war einfach schon das Eintauchen in eine komplette andere Welt. Mit dem Taxi ging es vom Flughafen aus für 200 DH zu den Toren der Altstadt. Völlig befremdlich war es, dass der Taxifahrer dem Mann seine Hilfe für das Tragen des Koffers angeboten hatte, der Frau jedoch nicht. Der Taxifahrer fuhr uns zu einem anderen Mann vor den Toren der Altstadt, der uns mit einem Wägelchen für die Koffer bis zu einem Tor mit einem großen Knauf führte und anschließend Geld verlangte. „Armina“ hieß uns in ihrem Riad mit einer frisch aufgebrühten Tasse Pfefferminztee und Keksen herzlich willkommen. Wir schlenderten durch die Medina (Altstadt) und durch die verschiedenen Souks und ließen uns von Gerüchen und Eindrücken einfach berieseln.

Insgesamt gibt es 9000 Gassen in der Medina von Fés, daher raten wir Dir die kostenlose App „MapsMe“ vorher herunterzuladen, da man sich (was man sowieso tut) ständig verläuft. Wer auf Nummer sicher gehen, sollte lieber eine Führung* durch die Medina buchen.
Es gibt einen Lebensmittelsouk, einen Handwerkssouk und viele weitere tolle Souks zu besichtigen. Auch ein Besuch in der Gerberei ist absolut lohnenswert! Hier werden verschiedene Leder und Felle gegerbt und man sieht wie schwer die Arbeiter dafür schuften müssen. 

Eine wahre Ruheoase war für uns der Park Jardin Jnan Sbil, der sehr schön mit verschiedenen Orangenbäumen angelegt wurde. Dieser lädt sehr zum Entspannen und Verweilen ein.

Die Neustadt ist sehr modern und hat fast nichts mehr mit dem „klassischen“ Fés zu tun. Es gibt eine große Mall mit Geschäften und Restaurants wie bei uns. In der Nähe war jedoch auch unsere Autovermietung, wo wir unseren einen kleinen Mietwagen bekommen haben.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Fés:

Unser Mittagessen in Fés: Café o´Clock, Essen in der Nähe vom blauen Tor – bei Chez Rachid , Palais de Fés

Chefchaouen:

Mit dem Mietwagen ging es von Fés weiter nach Chefchaouen* über mehrere Hügel und kleinere Berge. Die Wege sind geteert, jedoch mit mehreren Schlaglöchern. Es begegneten uns unterwegs viele Bauern mit Esel und Karren, Orangenstände und Olivenhaine. Meist kann man nur 60 bis 80km/h fahren, sodass man auch nicht schnell voran kommt.

Allein der Ausblick auf die „blaue Stadt“ ist einfach wunderschön. Es gibt einzigartige Gassen mit ganz verschiedenen Blautönen, was uns einfach schlichtweg begeistert hat. Interessanterweise wird hier hauptsächlich spanisch gesprochen und auch das Essen ist eher spanisch beeinflusst.

Von Chefchaouen ging es dann weiter nach Meknes, wo wir dann übernachteten.

Meknes:

Meknes zählt auch zu den vier Königsstädten in Marokko und wirkt etwas wie „Klein-Fés“. Meknés ist in drei Teile aufgeteilt: Neustadt, Altstadt und die Königsstadt. Da wir uns jedoch lieber noch die römischen Ruinen von Volubilis (Oualili) anschauen wollten, hatten wir nicht wirklich Zeit für Sightseeing und sind weitergefahren.

Volubilis:

Volubilis liegt nur 2,5 km von Moulay Idris entfernt und zählt zu Recht zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt dort die größte römische Ausgrabungsstätte von Marokko. Das Gelände ist riesig und man benötigt etwas Zeit, wenn man sich alles anschauen möchte. Es lohnt sich allerdings wirklich, da man sofort einen guten Eindruck vom damaligen Leben bekommt. 

Anschließend ging unsere Fahrt weiter über Azrou und das Atlasgebirge Richtung Merzouga.

Azrou/Atlasgebirge:

Die längere Fahrt von Volubilis über Azrou, eröffnete uns Einblicke in den Zedernwald, Begegnungen mit Affen, Menschen, die Ski oder Schlitten gefahren sind.  Die wahnsinnig abwechslungsreiche Landschaft durch die Berge und Palmenhaine, war wirklich beeindruckend und absolut sehenswert!

Merzouga/Sahara:

Als wir dann abends gegen 19 Uhr in Merzouga im Dunkeln ankamen, waren kurzerhand mind. 10 Menschen mit Mopeds um das Auto herumgestanden und versuchten uns zu überreden in ihr Hotel einzuchecken. Zufällig klopfte dann Mohammed unser Gastgeber an unsere Scheibe und führte uns zu seiner Unterkunft. Zum Frühstück gab es Brot mit Olivenöl und Aufstrich, was für uns schon ungewöhnlich, aber lecker war. Mohammed war ein unglaublich netter und herzlicher Gastgeber. Er zeigte uns die Bewässerungsanlagen und erklärte uns einiges über das marokkanische Leben. Anschließend statteten wir noch seinem Kumpel Ali einen Besuch ab, der Teppiche verkaufte und viel zu Farben und Mustern erklärte: „Blau“ stehe für Touareg, „gelb“ für Nomaden und „rot“ für Berber.

Anschließend ritten wir in einer Kamelkarawane durch die Sahara zum Wüstencamp. Dort konnte man bis zum gemeinsamen Abendessen (Tajine mit Gemüse und Fleisch) selbst Zeit in der Wüste verbringen oder „Sandboarden“.  Anschließend gab es Trommelmusik am Lagerfeuer bis die Sterne aufgingen. Um 6 Uhr sind wir wegen dem Sonnenaufgang aufgestanden, der uns als einer der spektakulärsten beschrieben wurde – wir jedoch enttäuscht wurden. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es wieder zurück in die Stadt.

Dadesschlucht:

Weiter ging unsere Fahrt nach Ouarazete mit einem kleinen, aber sehr sehenswerten Stopp in der Dadesschlucht. Auch die Todrha-Schlucht ist mit Sicherheit auch einen kleinen Abstecher wert. Hier gibt es verschiedene Oasengärten sowie Feigen-, Walnuss- und Obstbäume, die unten im Tal wachsen. In der Dadesschlucht gibt es verschieden Felsformationen, die auch z.B. die „Affenpfoten“ genannt werden. In Skoura gibt es die größte Dattelpalmoase von Marokko zu sehen und dort wird auch „Rosenwasser“ hergestellt.

Ouarazazate/Ait Ben Haddou:

Kurz nach der Ankunft haben wir es uns nicht entgehen lassen noch zum Sonnenuntergang über den Fluss (falls man es so nennen kann) zum Ksar und zur Lehmbausiedlung zu laufen. Wir haben die Kasbah Ait Abou Ali und die Kasbah Amerhidil aus dem 17. Jahrhundert besichtigt. Ganz oben hatte man eine tolle Aussicht auf das Land. Es war wirklich beeindruckend, dass diese Siedlung komplett aus Lehm und Stroh besteht und daher auch schon für Filmsets genutzt wurde.

Am nächsten Tag haben wir noch einen halben Tag in den Atlas Corporation.

Studios verbracht, wo auch Filme wie Gladiator, Prince of Persia, die Päpstin, Asterix und Obelix, Ben Hur und viele andere Filme gedreht wurden. Dort kann man eine Führung buchen, wo man nochmal sieht, wenn man sich die Requisiten genauer betrachtet, dass sie alle aus Styropor und Holz sind. Viele Einheimische aus der Stadt Ouarazazate haben teilweise ein Jahr über daran gearbeitet, dafür dass es dann nur 10 Minuten im ganzen Film zu sehen ist.

Marrakesch:

Um von Ouarzazate nach Marrakesch zu gelangen, haben wir den Tizi-Pass gewählt. Landschaftlich war dieser Weg sehr schön, aber die Straßen waren sehr schlecht und es waren immer wieder Steinbrüche ausgeschildert. Auch unsere Unterkunft in Marrakesch mussten wir mit GPS in der Medina suchen, da nur ein Türschild mit der Hausnummer und einem Türknauf zu finden war.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Marrakesch:

Die Koranschule wurde leider zu diesem Zeitpunkt restauriert, sodass sie nicht begehbar war. Wir sind durch die Souks geschlendert und haben festgestellt, dass die Angebote dort nicht viel teurer als in Fés waren. Der Djemnaa el Fna (oder der „Platz der Geköpften“) ist ein riesiger Platz mit Schlangenbeschwörern, gefesselte Affen, vielen Kutschen und Frauen, die einen Henna-Tatoos aufmalen. Man muss ganz ehrlich sagen, dass der Platz vom Tourismus lebt, was man auch sofort merkt. Die Tiere, die dort für Fotos mit den Touristen angefesselt werden, werden absolut gequält.

Die Koutaiba-Moschee ist wirklich eine beeindruckende Moscheé, auch schon von außen. Im Café Glacier haben wir abends einen Pfefferminztee getrunken und die tolle Aussicht auf den Platz genossen.

Am nächsten Tag haben wir uns nach einem leckeren Frühstück auf den Weg zum Jardin Majorelle gemacht, der von Yves Saint Laurent gestaltet wurde. Wenn man ganz ehrlich ist, würde ich dort kein zweites Mal hingehen, da er wirklich überteuert ist und man auch schöne andere Gärten in der Nähe findet, die günstiger oder gar kostenlos sind. An sich ist es jedoch ein schöner, netter, kleiner Privatgarten. Danach haben wir das Bahia Palace besucht, was sehr interessant war. Es gab dort wahnsinnig viele Störche und Nester zu sehen und ein Gefängnis unter dem Palast. Anschließend sind wir zu den Saardier-Gräber gelaufen, aber die Schlange war uns einfach viel zu lang, sodass wir nicht dort hineingehen wollten.

Essaouira:

Von Marrakesch aus ging es weiter nach Essaouria. Auf der Fahrt dorthin wurde es deutlich windiger und wir konnten viele Arganbäume entdecken. Auch Essaouria zählt zu einer UNESCO Weltkulturerbe-Stadt. Wir sind durch die Gassen und Souks bis zur Festungsmauer mit Kanonen gelaufen. Dort haben wir einfach nur den Sonnenuntergang genossen.

In Essaouria ist es sehr windig, sodass es auch als Surfer-Treffpunkt gilt. Jedoch war es bei uns so windig, dass man kaum voran gekommen ist und somit auch die Surfer ausblieben.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Essaouria:
  • Uhrenturm
  • Stadttor Bab Doukkala
  • Fischereihafen
  • Alte Festungsanlage
  • Sq(k)ala de la Kasbah
  • Medina

Der Fischereihafen war wirklich sehenswert und die Fischer dort waren sehr freundlich und haben uns herzlich begrüßt. Dort wurden frische Fische, aber auch z.B. Tigerhaie verkauft. Man merkt jedoch deutlich, dass es eine Hafenstadt ist und war und daher auch als „Umschlagsplatz“ von früher (und vl. auch noch von heute) genutzt wurde. Auch Bob Marley war hier bereits zu Gast.

Wir haben außerdem eine süße kleine französische Patisserie entdeckt und eine super leckere Schokobiscuitrolle gekostet, die nur zu empfehlen ist!

Von Essaouria ging unsere Fahrt über El Jadida, die wir als eine sehr neue und reichere Stadt wahrgenommen haben. Von dort weiter nach Azzemar und anschließend nach Casablanca.

Casablanca:

Man muss ganz ehrlich sagen, dass Casablanca an sich keine schöne Stadt ist. Auch wenn Casablanca ein wichtiges Handels- und Industriezentrum sowie den größten Hafen Nordafrikas besitzt. Die Gegensätze zwischen arm und reich sind deutlich spürbar. Casablanca wurde vor allem auch durch den gleichnamigen Film von 1942 durch Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart mit dem Satz „Ich seh´ Dir in die Augen, Kleines“ weltberühmt. Wir haben daher auch das bekannte Ricks Café, das erst nach dem Film dorthin gebaut wurde, besichtigt. Dies war sehr nobel und mit leiser Jazzmusik im Hintergrund fühlten wir uns fast etwas fehl am Platz. Die Cathedrale Sacré Coeur wurde zu diesem Reisezeitraum auch restauriert und konnte daher nicht besichtigt werden.

Die einzig wirklich sehenswerte und imposante Sehenswürdigkeit ist die Moschee Hassan II.*, die  viertgrößte Moschee der ganzen Welt sein soll. Diese konnte man auch mit einer Führung besichtigen, auch wenn der Eintritt recht teuer war. Moslems müssen vor dem Gebet ihre Schuhe ausziehen und insgesamt am Tag 5x beten. Dazu gehört auch, dass sie sich 3x den Mund, die Nase, das Gesicht und 1x die Arme und Füße vorher waschen.

One Comment

  • Walter Steinberger

    Hallo Chris und Jasmin,
    Das sind ja tolle Reiseberichte,
    da habe ich ja einiges versäumt,
    umso spanender ist es, das alles gemütlich
    und ohne stress am Bildschirm anzuschauen.

    Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung!!!

    Genieße die Welt, und komme immer gesund und heil zurück.

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