Thailand Paradies Ang Thong Nationalpark
Fernreisen,  Roadtrip,  Thailand

Thailand – Das südostasiatische Paradies

"Das große Glück ist die Summe vieler kleiner Freuden“
Ying Yang
buddhistische Weisheit

Überblick über Thailand:

Einer der beliebtesten fernöstlichen Reiseziele bei Deutschen ist definitiv Thailand. Egal ob bei Backpackern, Paaren, Individualreisenden oder für den klassischen All-inklusive-Urlaub ist für jeden etwas dabei, denn das südostasiatische Paradies hat einfach unglaublich viel zu bieten.

Thailand ist bekannt für seine unglaublichen Traumstrände, beeindruckende Königspaläste, die vielen Buddhafiguren, eine superschöne Natur, leckeres asiatisches Essen und natürlich seiner Hauptstadt Bangkok. Aufgrund der Herzlichkeit des Landes wird es auch „Land des Lächelns“ genannt.

Fakten über Thailand:

Geografische Lage: Südostasien, liegt am Andamanischen Meer (Teil des Indischen Ozeans) 
und dem Golf von Thailand (Teil des Pazifischen Ozeans).
Inseln: Phuket, Koh Chang, Koh Samui, Koh Phangan, Phi Phi Islands, Koh Tao
Fläche: von 513.115 km²
Einwohner/innen: 69,8 Millionen
Sprache: thailändisch
Hauptstadt: Bangkok
Politik: Monarchie
Religion: hauptsächlich Buddhismus (ca. 95 %)
(MEZ) = + 6 h
Währung: Baht, Wechselkurs: 1 Euro sind ca. 37 Baht

In Thailand herrscht ein tropisches Klima, das man sofort bemerkt, sobald man aus dem Flugzeug und aus der Eingangshalle steigt. Als beste Reisezeit wird meist der Dezember bis Februar angepriesen, da die Temperaturen dann bei angenehmen 25 Grad liegen. Jedoch kann man eigentlich ganzjährig nach Thailand reisen, denn es liegt auch etwas daran, wo du genau hinreisen möchtest. Von Juni bis September gibt es den Südwestmonsun, der viel Regen ins Land bringt. Im November gibt es hingegen den Nordwestmonsun, der kühlere Luft verteilt.

Wir sind damals in der „klassischen Regenzeit“ im August und September gereist. Davon war aber eigentlich kaum was zu spüren, da es nur 3x geregnet hat, dafür aber dann

kurzzeitig richtig stark. Wir haben den Tipp bekommen im August/September eher an der östlichen Seite zu reisen, um zu relaxen und nicht an die Andamanenküste zu diesem Zeitraum.

Thailand ist im Vergleich zu vielen anderen Reisezielen und Deutschland ein günstigeres Land. Besonders beim Essen, aber auch beim Transport oder bei den Unterkünften kann man gut sparen. Das Teuerste sind tatsächlich die Aktivitäten und Eintritte vor Ort.

Für das Essen vor Ort zahlt man zwischen 30 bis 200 Baht (Streetfood oder Restaurant).

Eine große Wasserflasche (ca. 1,5 Liter) kostet ungefähr 15 Baht und ein Bier um die 40 Baht. (1€ entspricht ca. 37 Baht)

Wer vorhat noch länger zu bleiben und auf sein mobiles Internet zu verzichten, sollte sich eine lokale SIM-Karte* für’s Handy zulegen. 

Wir waren insgesamt 3 Wochen in Thailand. Hier noch eine grobe Kostenübersicht, wie sich unsere Ausgaben in Thailand aufgegliedert haben. Die Summe ist jeweils der Gesamtbetrag für 2 Personen.

Von Deutschland aus fliegen mehrere Fluglinien nach Bangkok oder Phuket, da es wie erwähnt, ein sehr beliebtes Reiseziel ist. Es gibt die Möglichkeiten einen Direktflug oder mit Zwischenstopp zu nehmen. Falls Du auf eine Insel wie z.B. wie wir nach Koh Samui weiterfliegst, gibt es automatisch einen Zwischenstopp in Bangkok, wo du in eine kleinere Maschine umsteigen musst.

Die Einreise nach Thailand verläuft an sich von Deutschland aus sehr unproblematisch, man benötigt einen Reisepass und muss man an Board eine Einreisekarte ausfüllen. Euer Reisepass muss jedoch vor Anreise mindestens noch 6 Monate gültig sein, sonst könnte es Probleme geben.

Vor Ort gibt es in Thailand verschiedenste Reiseverkehrsmittel von TukTuk, Songthaew, Roller, Minibusse über Linienbusse, Taxis oder Züge. Der Linienbus kostet meist nur ca. 50 oder 60 Baht gekostet. Das Zugticket hingegen ungefähr 91 Baht (je nachdem wo man hinmöchte), das Songthaew 40 Baht, TukTuk 60 Baht, ein Roller mit Tanken 250 Baht am Tag, der Minibus 155 Baht.

Tipp: Achte darauf, dass ein Taxometer im Taxi läuft und verhandle vorher den Preis!

Häufig ist der Preis (außer bei Zügen und Linienbussen) verhandelbar. Zahlt nicht den ersten Preis, der Euch angeboten wird!

Auf der Insel Koh Phayam mussten wir Benzin aus Flaschen kaufen, was für uns sehr ungewöhnlich war.

In Thailand ist es total unkompliziert passende Unterkünfte zu finden. Wir sind damals (2013) noch sehr spontan vorgegangen und haben einfach Unterkünfte aus dem Reiseführer genommen. In Bangkok und auf Koh Samui haben wir jedoch zwei Hotels vorab gebucht.

Bangkok: Ibis Bangkok Riverside*

Hua Hin: King’s Home Hua Hin* (ein sehr netter und hilfsbereiter Niederländer mit familiärer Atmosphäre) 

Koh Samui: Kanok Buri Resort & Spa*

Grundsätzlich sind für die Einreise nach Thailand keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem macht es ggf. Sinn, diese nochmal zu überprüfen oder diese auffrischen zu lassen.

Das Auswärtige Amt empfiehlt Impfungen gegen Hepatitis A, gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Encephalitis.

Zudem besteht die Gefahr sich mit dem Dengue-Fieber, (das von der tagaktive AedesMücken übertragen wird, vor allem in der Regenzeit von Mai bis Oktober), mit dem Chikungunya-Fieber (auch übertragbar von den tagaktiven AedesMücken, besonders im südlichen Gebiet Thailands) sowie Malaria (von nachtaktiven AnophelesMücken übertragen) sich anzustecken.

Um sich zu schützen kann man z.B. lange, körperbedeckende und helle Kleidung zu tragen. Immer wieder Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen auftragen, unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Generell hilfreich könnte es sein vorher mit seinem Hausarzt oder noch besser mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner darüber zu sprechen.

Daher würden wir auch unbedingt eine Auslandskrankenversicherung vor der Einreise nach Thailand empfehlen.

Grundsätzlich haben wir Thailand als sicheres Reiseziel erlebt und würden es daher auch weiterempfehlen. Laut dem Auswärtigen Amt wird von Reisen in die Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla Touristen abgeraten, da dies an der Grenze zu Malaysia liegt und es hierbei immer wieder zu Auseinandersetzungen kommt.

Grundsätzlich können in solchen beliebten Reisezielen mit viel Tourismus terroristischer Anschläge und Entführungen nicht ausgeschlossen werden. Zuletzt gab es 2019 in Bangkok eine kleinere Bombenexplosion.

Diebstähle kommen vor allem an beliebten Tourismushochburgen, bekannten Sehenswürdigkeiten und auf Märkten vor, wo es eine große Ansammlung von Menschen gibt. Daher versucht eure Wertgegenstände nah am Körper zu tragen und stetig darauf zu achten. Es kommt auch immer wieder einmal vor, dass es eine Zusammenarbeit von Banden und korrupten Polizeibeamten gibt, die Touristen vorwerfen, Roller o. Ä. beschädigt zu haben, daher achtet genau darauf, wo ihr Roller ausleiht und man ggf. Fotos vorab. Zuletzt aufgefallen ist hierbei z.B. die Polizeistation am Patong Beach.

Informiert euch vorher wie viel Roller und andere Dinge ungefähr kosten, um nicht über das Ohr gehaut zu werden!

Auch Drogen- und Alkoholkonsum und in diesem Zusammenhang Vergewaltigung, kommt immer wieder einmal in den touristischen Zentren wie z.B. in Bangkok, Phuket oder auch auf den sog. „Mondscheinpartys„ (Full Moon Party) auf Koh Phangan vor.

Probiert unbedingt die vielen Leckereien aus Thailand! Unser Lieblingsgericht war ganz klassisch z.B.  „Fried Rice with Chicken“ oder auch „Pad Thai“, wenn es ganz frisch an einem Stand gekocht wurde. Wichtig zu wissen, dass das Essen bei manchen Gerichten viel schärfer gewürzt ist als bei uns. Wer also nichts Scharfes essen möchte, sollte daher nachfragen oder darauf achten. Immer wieder gab es viele Freunde und Bekannte, die von Magen-Darm-Problemen in Thailand geplagt waren. Ein guter Tipp ist, stets auch da dort zu essen, wo viele Einheimische sich auch ihr Essen holen.

Probiert unbedingt die superleckeren frischen Früchteshakes wie z.B. Ananas- oder Bananenshake und auch die Früchte an sich. Vieles schmeckt dort einfach viel süßer und besser, da es dort reif geerntet wird und nicht grün wie bei uns in Supermarktregalen liegt. Wer möchte kann auch einmal Mango Sticky Rice oder eine frische Kokosmilch probieren.

Nachdem wir in Thailand einiges gesehen haben gibt es an dieser Stelle zwei Fototipps:

Tipp für Bangkok: Vermutlich nicht mehr ganz so geheim, aber trotzdem überwältigend die Aussicht vom“ Baiyoke Sky Tower“. Dort hast du entweder von der 77. Etage oder von der rotierenden Aussichtsplattform in der 84. Etage einen traumhaften Blick auf Bangkok.
Tipp für Nationalpark Mu Ko Ang Thong: Der Ausflug dorthin ist an sich schon spektakulär, allerdings die Aussicht vom „Pha Chan Charat Viewpoint“ ist unschlagbar. Einfach nur ein Postkartenmotiv!

 

 

Gut zu wissen:

Niemals eine/n Thailänder/in am Kopf berühren, denn dieser ist heilig! Die Füße werden hingegen als sehr schmutzig betrachtet und dies kann daher sehr beleidigend wirken.

Bevor man einen Tempel oder auch ein Wohnhaus betritt, zieht man seine Schuhe vorher aus und lässt sie davor stehen.

In Thailand gibt man sich nicht wie bei uns die Hand, sondern man begrüßt sich, indem man die Hände zusammenfaltet und sich mit einem Lächeln verbeugt.

Die Thailänder/innen sind ein sehr freundliches Volk und stets sehr höflich. D.h. wenn Du sie um einen Weg bittest und sie diesen nicht wirklich kennen, werden sie dir trotzdem versuchen zu helfen. Doch sei dir stets bewusst, dass dieser evtl. auch falsch sein kann (das haben wir schon miterlebt, aber trotzdem irgendwann den richtigen Weg gefunden)

Für die Thailänder/innen ist es nicht üblich, auch als Paar, in der Öffentlichkeit zärtlich in Form von Händchen halten oder küssen zu sein. Daher wundere dich nicht, falls du dies nicht sehr oft sehen wirst.

In Räumen ist es häufig sehr kalt aufgrund der Klimaanlage, die auf „Eiszeit“ eingestellt ist. Nimm Dir besonders für Züge einen leichten Schal oder ein Jäckchen mit!

In Thailand konnte man immer wieder die Kleidung für wenig Geld waschen, sodass man gar nicht so viel einpacken muss.

Vertraue nicht gleich allen fremden Menschen. In Bangkok haben uns immer wieder mehrere Menschen angesprochen, ob sie uns den Weg zeigen sollen, sobald man mit einer Karte in der Hand da steht. Danach verlangen sie jedoch immer wieder Geld dafür. Also ein gesundes Misstrauen wie sonst auch ist angebracht, besonders in den Touristenhochburgen. Ansonsten sind die Thailänder/innen häufig wirklich sehr freundlich und wollen nur helfen.

Sehenswürdigkeiten und Highlights im Land:

  • Bangkok – die pulsierende Hauptstadt Thailands
  • Die schwimmenden Märkte – Damnoen Saduak Floating Market
  • Kanchanaburi und die Brücke über den Fluss Kwai
  • Ayutthaya – Die historische Stadt
  • Lopburi – die Stadt der Affen
  • Sukhothai – die Tempelstadt
  • Chiang Mai – Stadt im Norden
  • Phang Nga Nationalpark und die James Bond Island
  • Die Trauminseln: Koh Samui, Koh Phangan und Koh Lanta
  • Pai – traumhaftes kleines Örtchen im Norden
  • Chiang Rai – die ehemalige Königssstadt
  • Isan, Khao Yai-Nationalpark – der schönste Nationalpark der Welt
  • Phuket – größte Insel Thailands
  • Krabi – Kalksteinformationen als Schönheit
  • Nationalparks in Thailand z.B. Mu Ko Ang Thong Nationaler Meeresnationalpark – Naturschönheit von Thailand
  • Pattaya – wichtigster Badeort von Thailand
  • Blumenfestival – findet im Februar für 3 Tage in Chiang Mai statt
  • Krathong Law: Das weltberühmte Laternenfest – Ende November

Unsere Reiseroute:

Wie alles begann…

Die große Reiselust begann bei uns nach der ersten großen Fernreise nach Thailand. Dieses Land öffnete uns zum ersten Mal die Augen und man „schaute über Tellerrand hinaus“. Eine völlig fremde, neue Welt eröffnete sich dort, die man mit Europa nicht vergleichen kann.

Familie und Freunde, die mich (Jasmin) kennen, würden heute wahrscheinlich sagen, dass ich gerne alles vorrausschauend plane. Damals habe ich eine Reiseroute für Thailand geplant, aber nicht viel mehr. Alles was ich in der Hand hielt, war meist der Stefan-Loose-Reiseführer, um die nächste Übernachtung zu planen.

Wir haben lange überlegt, ob wir auch (wie viele Andere) eine Backpackingreise durch Thailand machen sollen. Schlussendlich haben wir uns für eine „Kofferreise“ entschieden, da wir sowieso vorher immer unser Gepäck ablegen wollten. Dadurch konnten wir mehr die Sehenswürdigkeit an sich genießen und somit vor Ort auch flexibel sein.

 

Am 17.08.2013 ging die Reise nach Thailand los. Wir sind mit der Fluglinie „Emirates“ mit einer Zwischenlandung in Dubai nach Bangkok geflogen. 

Bangkok:

Sehenswürdigkeiten in Bangkok:

Thailand Paradies Bangkok Wat Pran
Thailand Paradies Bangkok Kreisverkehr
Thailand Paradies Bangkok Übersicht

Unser Hotel war damals das „Ibis Bangkok Riverside“, das direkt am Fluss von Chao Phraya liegt. Das war unser Ausgangspunkt für unsere Erkundungen für drei Tage in Bangkok. Die Geister scheiden sich sehr extrem bei dem Besuch der Hauptstadt Thailands. Viele kommen total begeistert von den vielen Eindrücken zurück, andere raten eher davon ab, da es auch laut und schmutzig ist.

Ganz klar ein „Muss“ beim Besuch in Bangkok ist natürlich der Königspalast und Wat Phra Kaeo (Eintritt: 500 Baht).

Wir sind mit dem Expressboot für 40 Baht über den Fluss dorthin gefahren. Der Königspalast und das Gelände haben uns sehr beeindruckt, da es riesig ist. Es ist sehr bunt und überall funkelt es.

Im Königspalast gibt es einen Smaragdbuddha, der ein nationales Heiligtum ist. Er wurde aus Jade hergestellt wurde und sehr klein ist.  

Wichtig: Falls Du in den Königspalast und weitere Tempel möchtest – bitte ziehe mind. ¾ Hosen und mind. ein T-shirt an, da du ansonsten eine Hose ausleihen müsst und es dort sehr lange Warteschlangen gibt. Auch die Frauen müssen einen grünen Mantel überwerfen, wenn Ihr zu leicht bekleidet seid. Zudem tritt man ohne Schuhe bzw. barfuß in die Tempel ein.

Anschließend sind wir durch Chinatown geschlendert, was schon an sich beeindruckend war. Am meisten haben uns jedoch die Masse an Rollerfahrer (die ja überall in Bangkok zu sehen sind) erstaunt.

Besuch des Golden Mount:

Außerdem haben wir den „Golden Mount“ „bestiegen“, bei dem man den goldenen Buddha sehen kann. Jedoch war es abends um 18 Uhr schon zu, sodass wir nicht mehr zu diesem Genuss kamen. Wir sind hingegen vielen Mönchen dort begegnet.

Auch das Jim Thompson House hatte abends schon geschlossen. Wir sind jedoch von dort aus mit dem „Skytrain“ zurück in die Stadt gefahren, was schon eine einmalige Erfahrung war.

Die berühmte Khaosan Road, die vor allem unter Touristen auch durch „Hangover 2“ noch bekannter geworden ist, ist vor allem eine lange Straße für Backpacker und Touristen. Dort kann man Souvenirs kaufen, sich Fußmassagen gönnen oder das Nachtleben genießen. Wir fanden sie jedoch nicht wirklich sehenswert.

Eines unserer großen Highlights war die Skybar Baiyoke II Tower*, von dem man im 84. Stock eine traumhafte Aussicht über ganz Bangkok hatte. Zum stolzen Eintrittspreis von 300 Baht waren jedoch ein Cocktail sowie Popcorn und Nüsse inklusive.

Thailand Paradies Bangkok Kao San Road
Thailand Paradies Bangkok Roller

Eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind vermutlich auch die „schwimmenden Märkte“ in der Nähe von Bangkok. Leider haben wir es jedoch nicht mehr geschafft diese zu besuchen.

Ayutthaya:

Mit dem Zug („Bummelzug“) sind wir von Bangkok nach Ayutthaya (Phra Nakhon Si Ayutthaya) gefahren und anschließend mit dem TukTuk zum Wat Mahathat. Ayutthaya zählt zu Recht zum UNESCO-Weltkulturerbe und war früher im siamesischen Reich eine Königsstadt. Heute kann man die Ruinen der früheren Königsstadt sowie die Tempelanlagen besichtigen. Wir sind zum Alten Palast im Rama Park gelaufen. Sehr bekannt ist auch der Buddhakopf, der von Wurzeln eines Baumes umschlossen wird.

Aus unserer Sicht auf jeden Fall ein Besuch wert!

Thailand Paradies Ayutthaya Wurzeln
Thailand Paradies Ayutthaya Säulen

Phitsanulok:

Weiter ging es bei uns mit dem Expresszug nach Phitsanulok, was ca. 6 Stunden dauerte. Auch hier haben wir weitere Tempel besucht wie z.B. den Wat Phra Si Rattana Manhathat und den Wat Nang Phaya.  In Phitsanulok haben wir uns zum ersten Mal eine Thai Massage (1 Stunde – 3 Euro) gegönnt. Abends sind wir am Nachtmarkt von Phitsanulok am Fluss entlang gelaufen.

Thailand Paradies Phitsanulok Schrein
Thailand Paradies Phitsanulok Denkmal
Thailand Paradies Phitsanulok Statue

Sukothai:

Mit dem Bus ging unsere Reise weiter. Unser nächster Halt war Alt-Sukothai, das auch für seine schöne alte Ruinenstadt bekannt ist. Es empfiehlt sich ein Fahrrad auszuleihen und einmal durch den Sukothai Historical Park zu fahren und die vielen wundervollen Ruinen zu entdecken.

Thailand Paradies Sukothai Ruinen
Thailand Paradies Sukothai Budda
Thailand Paradies Sukothai

Chiang Mai:

Auch von Sukothai aus sind wir mit dem Bus weiter zur allseits bekannten Stadt im Norden Thailands Chiang Mai gefahren. Es hat gute sechs Stunden gedauert bis wir in Chiang Mai ankamen. Wir haben einen Rundgang durch Chiang Mai  beim Tape Gate durch die Altstadt gemacht und mehrere Tempel besucht sowie den Warorot-Markt.  Abends sind wir auf den bekannten Nachtmarkt. Hier lohnt es sich wirklich einmal durchzulaufen, da dort einem einiges geboten wird. Von Musik bis hin zu Früchten, Gewürzen, Tees, Elektroartikel, Bilder, Kleidung etc.

Außerdem haben wir einen Tag mit „bamboo rafting“ und in einem Elefantencamp verbracht. Im Nachhinein muss ich jedoch leider sagen, dass die Elefanten dort nicht so gut behandelt werden, wie den Touristen vorgaukelt wird.

Außerdem sind wir mit dem Songthaew zum Ma Saem Waterfall und anschließend in den Doi Suthep Nationalpark gefahren. Dieser Besuch war wirklich auch ein einmaliges Erlebnis und wie es in einem tropischen Regenwald so Gang und Gebe ist, gab es auch einmal einen plötzlichen heftigen Regenschauer, der innerhalb von ein paar Minuten auch wieder vorbei war.

Thailand Paradies Chiang Mai Wasserfall
Thailand Paradies Chiang Mai Elefanten

Unsere Erfahrungen zum Essen gehen in Chiang Mai:

Frühstück im „Blue Diamond Breakfast“ –> sehr lecker! Selbstgemachte Croissants, Butter, Marmelade und vieles mehr!

·         Frühstück im Black Canyon

·         Abendessen im Kafé -> es hat lange gedauert aber es war sehr lecker! 

Von Chiang Mai reisen viele auch noch weiter zu den Städten Chiang Rai und Pai, die sicherlich auch sehr sehenswert sind.

 

Wir haben von Chiang Mai aus den Nachtzug zurück nach Bangkok genommen. Dieser ging um 17 Uhr los und wir kamen um 9 Uhr morgens in Bangkok an. 

Kanchanaburi:

Von Bangkok aus ging es weiter mit einem Minibus nach Kanchanaburi, was ungefähr 2 ½ Stunden dauerte. Wir haben wieder Fahrräder dort im Ort ausgeliehen und sind damit zur bekannten River Kwai Bridge (oder die Brücke über den Kwai) gefahren. Darüber wurde auch ein Roman geschrieben und ein Film gedreht. Die damals über 415 km lange Brücke ist bekannt für die vielen asiatischen Zwangsarbeitern, vielen Kriegsgefangenen und mehreren Opfern, die sie in Thailand damals im 2. Weltkrieg gefordert hatte. Wir haben damals auch das Jeath Death War Museum dort mit der traurigen Geschichte besucht.

Unsere Unterkunft: Apple Retreat Guesthouse -> sehr freundliche Frau mit guten Englisch

Thailand Paradies Kanchanaburi Tempel
Thailand Paradies Kanchanaburi River Kwai Brücke
Thailand Paradies Kanchanaburi Sonnenuntergang

Hua Hin:

Von Kanchanaburi aus sind wir auf mehrere verschiedene Reisetransportmittel bis nach Rachaburi umgestiegen wie z.B. Rikscha, Minivan und Linienbus. Interessant mitzuerleben war, dass der Linienbus nie wirklich richtig für die Menschen anhielt, sondern immer leicht weiterfuhr.

In Hua Hin haben wir zum ersten Mal den weichen langen Strand in Thailand gesehen. Am Strand laufen mehrere Pferde und Ponys für einen Fotostopp mit Touristen auf und ab, was ein bisschen die Ruhe dort zerstört. Abends haben wir in einem Seafood Restaurant am Meer, Reis aus einer Ananas gegessen. Am nächsten Tag haben wir in unserem Hostel einen Roller mit Helm ausgeliehen, (was nicht selbstverständlich in Thailand ist!)um die Umgebung zu erkunden. Wir haben uns auf den Weg zum Khao Sam Roi Yot Nationalpark gemacht. Der Weg dorthin war schwieriger als gedacht und wir mussten mehrmals nach dem Weg fragen. Doch das hat sich wirklich gelohnt! Wir haben Eidechsen gesehen, ungewöhnliche Spinnen, Fledermäuse in den Höhlen (wie z.B. die Phraya-Nakhon-Höhle) und wunderschöne Strandbuchten. Es gibt einen außerdem einen Aussichtspunkt bei Khao Daeng.

Thailand Paradies Chamäleon
Thailand Paradies Hua Hin Höhle
Thailand Paradies Hua Hin Strand

Chumpon und Ranong:

Von Hua Hin ging es weiter mit dem Zug drei Stunden nach Chumphon und vor dort aus wollten wir eigentlich mit einem Minibus weiterfahren. Irgendwann bot uns ein Herr eine Mitfahrgelegenheit nach Ranong an. In Ranong haben wir einen Ausflug nach Ko Phayam mit der Fähre gemacht und sind dort mit dem Roller herumgefahren. Die Insel war dort wie ausgestorben. Es gab einen weitläufigen, weißen Strand mit vielen weißen kleinen Krebsen und Kokosnüssen. Außerdem haben wir dann noch mit einem Songthaew die „Hot Springs“ dort besichtigt. Man musste einen Berg hochlaufen und konnte dann (als  Frau mit einem T-shirt und Shorts) die heißen Quellen in einem 65 Grad warmen kleinen Becken genießen.

Thailand Paradies Ranong heiße Quellen
Thailand Paradies Chumpon Strand

Suran Thani:

Weiter ging es dann von Ranong aus nach Suran Thani mit dem Songthaew und Minibus, um zu unserem Hauptziel Don Sak Pier zu gelangen und anschließend mi der Fähre (SeatransFerry) nach Koh Samui zu fahren. Insgesamt hat die Fahrt dorthin ca. 2 ½ Stunden gedauert und war wirklich entspannt. Dort angekommen wurden wir von 100 Taxifahrern belagert, die uns alle zu unserem Hotel für extrem hohe Preise (300 Baht) fahren wollten.

Koh Samui:

Auf Koh Samui wollten wir uns auch hauptsächlich noch eine Woche am Strand von den vielen Eindrücken erholen. Wir haben hauptsächlich am Strand relaxt, sind mit dem Kajak auf dem Meer gepaddelt und haben Strandspaziergänge gemacht.  Auffällig waren die vielen riesigen Quallen, die zu dem Zeitpunkt im Meer waren und uns auch schon andere Urlauber/innen deswegen angesprochen hatten, dass man im Meer Acht geben sollte.

Wir haben uns vor Ort wieder einen Roller gemietet und noch die Insel erkundet.

  • Nathon
  • Bophut (kleines Fischerdörfchen)
  • Big Buddha
  • Chaweng (sehr touristisch dort)
  • Lamaibeach
  • Valentinestone
  • Geschlechtsteile „Hin Ya und Hin Yu“ + „grandmother and grandfather“
  • Mumifizierter Mönch
  • Numang Waterfall 2

Essen auf Koh Samui:         Mango Tree im Lipnoi Beach: sehr leckeres Essen!

Wie aus dem Urlaubsprospekt!

Unser persönliches Highlight jedoch war der Ausflug zum Ang Thong Marine Nationalpark*. Diesen Besuch musste man jedoch über einen Anbieter buchen. Vom Nathon Pier aus fuhren wir mit einem Boot und die restlichen paar Meter mit einem Longtailboat zur Insel hin. Man konnte entweder am wunderschönen weißen Strand bleiben oder (wie wir) den Berg mit verschiedenen Viewpoints (100m, 200m, 350m und 500m) erklimmen. Unsere Guides sind barfuß die Steinfelsen hinaufgerannt und hatten motivierende Worte wie „today- not tomorrow“ parat. Der Weg hoch war sehr steil und nicht gesichert. Es gab nur Felsen und ab und an ein Seil, wo man sich festhalten konnte. Jede Schweißperle war jedoch die traumhafte Aussicht wert! Anschließend haben wir noch eine kleine Kajaktour durch die Grotten und Höhlen gemacht sowie die Blue Lagoon dort angesehen. Außerdem konnte man noch schnorcheln und tolle kleine bunte Fische im kristallklaren blauen Wasser erkennen.

Thailand Paradies Ang Thong Nationalpark
Thailand Paradies Ang Thong Nationalpark Wasser
Thailand Paradies Ang Thong Nationalpark

Unsere persönlichen Highlights:

  • Bangkok – die Hauptstadt Bangkoks hat uns schwer beeindruckt, obwohl sie kurzzeitig auch zur Reizüberflutung geführt hat, da man einfach hier so viel erleben kann wie z.B. Cocktails trinken auf der Skybar Baiyoke II Tower bei einer traumhaften Aussicht, den Königspalast besichtigen, Chinatown erleben u.v.m. Wir hätten dort gern noch ein paar Tage verbracht.
  • Ayutthaya – Diese einzigartige Tempel und Ruinen vor Ort und das leckere asiatisches Essen am Stand, lassen uns heute noch davon träumen.
  • Sukothai – Ein einmaliges Erlebnis war auch die Fahrradtour durch den historischen Geschichtspark.
  • Chiang Mai – Die Stadt im Norden Thailands hinterließ noch einmal ganz Eindrücke bei uns, durch das satte Grün und die Möglichkeit einmal live Elefanten begegnen zu dürfen.
  • Hua Hin – Der erste Strand auf unserer Rundreise blieb uns in positiver Erinnerung und auch die Begegnung mit dem netten Niederländer der Unterkunft. Außerdem war der Nationalpark Khao Sam Roi Yot einfach wundervoll und wir konnten viele Tiere sehen.
  • Koh Samui – Der Erholungsteil der Rundreise in Thailand war sehr schön und auch die Insel an sich hat uns total begeistert. Es ist eine absolute Trauminsel für alle Paare und lädt zur Romantik ein.
  • Ang Thong Nationalpark – Unser absolutes Highlight, auch mit vielen Schweißperlen verbunden, war die Fahrt zum Ang Thong Nationalpark. Wir haben noch nie eine solch beeindruckende Natur und Inseln Die Farben des Meeres und der Natur sind einfach traumhaft schön!

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