Florenz - die italienische Kunststadt in der Toskana | Glücksreisen²
Florenz Kathedrale Aussicht
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Florenz – die italienische Kunststadt in der Toskana

Florenz als Hauptstadt der italienischen Region Toskana, liegt direkt am Fluss Arno. Die Kunststadt begeistert viele vor allem durch den künstlerischen Reichtum den diese Stadt bietet. Unzählige Touristen kommen hier her, um die einzigartigen Gemälde in der weltberühmten Galerie Uffizien von Michelangelo, Leonardo da Vinci oder auch Raffaello Sanzio da Urbino zu bestaunen. Auch die mächtige und einflussreiche Familie Medici war hier beheimatet und hat ihre Spuren hinterlassen.

Jedoch werden nicht nur Kunstbegeisterte Florenz lieben, denn die Stadt hat so viel mehr zu bieten! Wer möchte kann sich einfach nur durch die Stadt treiben lassen, über die berühmte Ponte Vecchio schlendern oder den wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Piazzale Michelangelo genießen.

Florenz Boboli Gärten

Wer die wunderschöne italienische Stadt Florenz bei einem Städtetrip erkunden möchte empfehlen wir am besten die Zeit zwischen April bis Juni (Frühling) oder im September oder Oktober (Herbst). Dann sind die Temperaturen noch etwas milder und möglicherweise nicht ganz so viele Touristen vor Ort.

In Italien wird wie bei uns mit Euros bezahlt. Mittlerweile kann man neben dem Bargeld auch häufig schon mit Kredit- oder Girokarte bezahlen. Doch denkt daran, immer etwas Bargeld in der Tasche zu haben, denn nicht alle kleineren Bars etc. bieten eine Kartenzahlung an.

ATAF und LI-NEA sind die gängigen öffentlichen Verkehrsmittel in Florenz. Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich mitten im Zentrum von Florenz und sind somit alle gut fußläufig erreichbar, sodass man eigentlich nicht die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen muss. Wer jedoch per Bahn und Bus anreist oder einmal einen Ausflug machen möchte, hat folgende Möglichkeiten:
Der Hauptbahnhof von Florenz befindet sich im Zentrum der Stadt, in der Nähe der Kirche Santa Maria Novella. Von hier aus fahren mehrere Busse.

Fahrkarten bekommt man z.B. im ATAF Service Center an der Piazza Stazione oder auch Kiosks, Tabakgeschäften und Zeitungsläden. Hier bekommt ihr nähere Informationen zum Fahrplan: http://www.ataf.net/en/ataf.aspx?idC=2&LN=en-US

Fahrkarten:

  • Ticket 90 Minuten gültig (biglietto semplice) für 1,20 Euro
  • Ticket für vier Fahrten (quattro corse) für 4,70 Euro
  • Ticket für 24-Std (biglietto 24 ore) für 5 Euro
  • Ticket für 3-Tage (biglietto tre giorni) für 12 Euro  
  • Ticket für 7 Tage (carta arancia) für 24 Euro (am Fahrkartenschalter im Bahnhof)

Für Touristen wird sich vor allem der FirenzePASSport lohnen, mit dem man während der Dauer seines Besuchs dort die öffentlichen Verkehrsmittel komplett nutzen kann und zudem Ermäßigungen für Museen und Sehenswürdigkeiten bekommt.

Seit Februar 2010 gibt es auch die Möglichkeit die „Tramvia“, eine Straßenbahn in Florenz zu nutzen, wenn man verschiedene Stadtteile besuchen möchte.

Natürlich gibt es auch in Verona den beliebten Hop-On/Hop-Off Bus*. Aus unserer Sicht, ist das für Verona aber nicht unbedingt notwendig.

Kommt man in Florenz mit dem Auto* an, sollte man sich vorher genau erkunden, wo sich eine sog. „Garage“ befindet. Das ist tatsächlich wörtlich zu sehen. Verteilt in der Stadt existieren kleinere Garagen, die als Parkhäuser dienen und anfangs für deutsche Verhältnisse etwas suspekt wirken. Es gibt keine kostenfreien Parkplätze in der Innenstadt und selbst die sind häufig sehr teuer. Generell ist fast die komplette Innenstadt für Autos gesperrt. Das ist extrem wichtig zu beachten, denn bei Missachtung sind die Strafen sehr teuer. Wir haben damals in der Garage Michelangelo für 24 Std für 32 Euro geparkt. 

Italienisches Essen ist einfach ein Traum! Wir lieben beide die italienische Küche – Chris mehr Pizza, Jasmin mehr Pasta, doch in Florenz ist für jede/n etwas Leckeres dabei!

In Florenz gibt es die leckere toskanische Küche. Traditionell ist hier z.B. die italienische Suppen Acquacotta,  Zuppa di ricotta oder Ribollita, die Fischsuppe Cacciucco, den Brotsalat Panzanella, als Fleischgericht Bistecca fiorentina, das Mandelgebäck Ricciarelli oder Panforte.

Bekannte Weine aus dieser Gegend sind z.B. Brunello di Montalcino, Carmignano oder auch Chianti Classico.

Wir können Euch empfehlen die superleckere Sauerteigpizza bei Berbere Pizzeria zu probieren. Sie ist preiswert und echt lecker!

Des Weiteren haben wir einen guten Tipp für das beste Eis in Florenz bekommen, die dieses auch noch selbst herstellen und das schmeckt man auch! Die Eisdiele heißt Gelateria die Neri und befindet sich ebenfalls in der Via dei Neri.

Was manchmal für uns Deutsche etwas befremdlich erscheint, ist die vermehrte Präsenz mittlerweile von Militär und Polizei vor den bekanntesten Sehenswürdigkeiten aufgrund des angestiegenen Terrorismus. Dies hat bei uns zuerst ein seltsames Gefühl ausgelöst, zeigt jedoch auf der anderen Seite, dass die Sicherheit der Menschen dort vor großen Plätzen ernst genommen wird. Generell sollte man immer, besonders bei sehr beliebten und touristischen Plätzen  immer auf seine Wertsachen achten, da dort vermehrt Taschendiebstahl vorkommen kann. Zudem passieren auch immer wieder Autodiebstähle in Florenz vor, sodass es wirklich Sinn macht, sein Auto in eine Garage „zu geben“.

Unsere Top Sehenswürdigkeiten in Florenz:

Die Sehenswürdigkeiten von Florenz sind vielfältig. Von historischen Gebäuden wie z.B. alte Kathedralen bis moderne Kunst und Kultur ist alles dabei.

Wir haben wieder mit einer Free Walking Tour (diesmal bei GuruWalk mit der supernetten und sympathischen Christine, die bereits seit 10 Jahren mit ihrem Mann und ihren Kindern in Florenz lebt) gemacht, um uns die Stadt und vor allem die Geschichte dazu näher bringen zu lassen.

Santa Maria di Fiore

Die Kathedrale oder auch der Dom Santa Maria del Fiore in Florenz kann man bereits von Weitem erkennen und prägt das imposante Stadtbild. Diese befindet sich mitten im Zentrum von Florenz auf dem Piazza del Duomo, einer der beliebtesten Plätze der Stadt. Der Eintritt in den Dom ist komplett kostenlos. Wichtig ist auch, dass man bei dem Besuch in den Dom nicht vergisst sich angemessen zu kleiden, d.h. Hosen über Knielänge und Schultern müssen bedeckt sein.

Die beeindruckende Kuppel des Doms sticht als Besonderheit hervor, da diese als Meisterwerk der damaligen Zeit von Filippo Brunelleschi gilt. Zuvor war es immer ein Problem ein Kuppeldach auch oben zu schließen, da man bislang noch keine Technik dafür hatte. Die Kuppel hat 45 Meter Durchmesser und eine Höhe von 107m, was insgesamt 16 Jahre lang dauerte, um dies so fertig zu stellen.  Auch die Malereien im Inneren der Kuppel von Giorgio Vasari sind einzigartig.

Möchte man die Kuppel des Doms und die wunderschöne Aussicht genießen, sollte man sich frühzeitig Tickets besorgen und auch ggf. mit langen Wartezeiten rechnen.

Der Entwurf der imposanten Kathedrale stammte von Arnolfo di Cambio, im 13. Jahrhundert wurde der Bau vorerst im gotischen Stil begonnen. Erst Mitte des 14. Jahrhunderts wurde dieser in den Renaissancestil umgewandelt. Auffällig ist vor allem das Äußere des Doms, da roter Marmor aus Siena und weißer aus Carrara sowie grüner Marmor aus Prato verwendet wurde. Alles Gestein aus den umliegenden Gegenden.

Ghiberit (Goldschmied) und Brunelleschi vollendeten diese einzigartige Kathedrale zu einem Gesamtkunstwerk.

Heute gilt der Dom in Florenz als einer der größten und bedeutendsten Kirchen des gotischen Stils sowie der Renaissancekunst. Sie wird in Europa meist nur noch mit dem Petersdom im Vatikan, der St. Pauls Cathedral in London, dem Mailänder Dom und der Kathedrale von Sevilla gemessen.

Auch der Glockenturm (Campanile) mit 84 Metern direkt daneben, der von Giotto entworfen wurde, prägt das Gesamtbild auf dem Platz. Hierfür fanden die Bauarbeiten im 14. Jahrhundert statt. Damals war er mit dieser Höhe der höchste Glockenturm der Welt. Wer sportlich unterwegs ist und einmal den Glockenturm erklimmen möchte, muss vorher 414 Stufen bezwingen bis einen der phänomenale Ausblick auf Florenz die Anstrengung vergessen lässt.

Es gibt ein Kombiticket für 18 Euro p. P., wenn man die Kuppel, den Glockenturm das Dom-Museum und das Baptisterium (Tauf-Kapelle vor dem Dom) besichtigen möchte. Das Ticket gilt insgesamt nur 48 Stunden. Es gibt auch Möglichkeiten für ein Schnelleinlass-Ticket, was natürlich mehr kostet (ca. 25 Euro).

Möchtest Du nochmal die Öffnungszeiten, Führungen und Ticketpreise nachsehen findest Du hier die Website: https://duomo.tickets-florence.it/de/

Piazza della Signoria

Am Piazza della Signoria stechen einem vor allem erstmal die vielen Statuen ins Auge sowie der berühmte Neptusbrunnen von Bartolomeo Ammanati. Hier befand sich auch das frühere politische Zentrum und heute beeindruckt vor allem der Palazzo Vecchio („alter Palast“) dort. Der Bau dieses Gebäudes wurde bereits im Jahr 1299  begonnen, jedoch erst 15 Jahre später fertig gestellt. Damals wurde er auch als Amtssitz des Parlaments verwendet und diente als Regierungssitz der Florentiner Familie Medici. Die berühmten Künstler Michelangelo und Da Vinci bekamen damals die Aufträge die Säle zu verzieren und zu verschönern.

Vor dem Palazzo befindet sich links am Eingang die Statue von David (bekannt von David und Goliath), die von Michelangelo entworfen wurde. Selbstverständlich steht hier nur eine Kopie des Originals. Außerhalb auf dem Platz kann man des Weiteren die Reiterstatue von Cosimo I. de Medici sehen, der lange Zeit der Herrscher von Florenz und auch Herzog von der Toskana im 16. Jahrhundert war.

Heute befindet sich im Palazzo Vecchio das Rathaus von Florenz, wo z.B. auch viele Hochzeiten stattfinden. Besonders sehenswert im Inneren sind der Innenhof sowie der Saal der Fünfhundert. Auch der ca. 94 m hohe Turm auf dem Palast (Arnolfo-Turm) ist von Innen sehenswert. Dieser Turm diente früher auch als Wachturm für die Stadt.

Der Eintritt für das Palazzo Vecchio und den Turm kostet 22 Euro und ist hier erhältlich*.

Weiter zum berühmtesten Museum der Welt:

Direkt in der Nähe beim Piazza della Signoria befindet sich das berühmte Uffizien oder Gallerie Degli Uffizi. Dieses Museum zählt zu den berühmtesten Museen der Welt, da sich hier wertvolle Kunstwerke von weltweit bekannten Künstlern von Michelangelo, Donatello, Urbino oder Da Vinci befinden.  Dieses historische Kunstmuseum hat u. a. Werke wie z.B. „die Geburt der Venus“ von Botticelli, „die Verkündigung“ von Da Vinci oder „Bacchus“ von Caravaggio.

Früher waren hier Ämter und Regierungsbüros untergebracht. Jedoch wurde auf Wunsch der Familie Medici dies in eine private Kunstsammlung umgewandelt. Insgesamt hat das Uffizien 50 Säle mit Gemälden und Kunstwerken vom 13. Bis 18. Jahrhundert inne. Selbsterklärend, das hier Gemälde von der der italienischen Renaissance im Fokus der Ausstellungen liegen.

Hier lohnt es sich wirklich weit im Voraus Tickets online über die Homepage zu buchen, da es hier lange Wartezeiten und Schlangen gibt. Der Eintritt zu der Galerie kostet 31 Euro pro Person. Wollt ihr die Warteschlange überspringen und seit zeitlich flexibel könnt ihr hier das Ticket buchen*

Hier kommst Du direkt zu der offiziellen Homepage: https://www.virtualuffizi.com/de/

Kulinarische Pause auf dem Stadtmarkt von Florenz:

Der Stadtmarkt von Florenz (Mercato Centrale) liegt in der Nähe von der Basilica di San Lorenzo. Davor gibt es viele Stände mit Lederwaren von Brieftaschen, über Ledertaschen, Gürtel usw. Wer ein Auge für echtes Leder hat, kann hier ein tolles Schnäppchen machen. Natürlich sollte man jedoch genau darauf achten, dass man kein Imitat oder schlecht verarbeitete Billigware ergattert.

 Der Mercato Centrale besteht insgesamt aus zwei Etagen. Im unteren Teil befindet sich vor allem hauptsächlich Lebensmittel wie z.B. Wurst, Käse, Gewürze, Obst, Gemüse oder tolle Mitbringsel für zu Hause. Im oberen Teil gibt es viele leckere Restaurants bei denen sich auch eine kurze Mittagspause lohnt. Der Markt ist täglich von 8-24 Uhr geöffnet. Das Tolle daran ist vor allem, dass hier nicht nur Touristen herkommen, sondern dass sich hier auch Touristen und Einheimische begegnen.

Basilica di San Lorenzo di Firenze:

Die Basilica di San Lorenzo die Firenze ist äußerlich eher eine unscheinbare und nicht sehr ansehnliche Kirche. Doch die Außenansicht täuscht und man sollte wirklich einen Blick ins Innere werfen, da sie eine der größten und ältesten Kirchen von Florenz ist. Es heißt sogar, dass es die älteste Kirche von Florenz sei. Das bedeutende an dieser Kirche ist vor allem, dass sie die Pfarrkirche der berühmten Familie Medici war. Man hat sich vorerst mit der Ausstattung und Verkleidung im Inneren der Kirche beschäftigt, die traditionell in der Renaissance gestaltet wurde. Die „alte Sakristei“ gilt als der älteste Teil der gesamten Kirche und wurde 1428 komplett fertig gestellt. Brunelleschi und Donatello haben zu diesem Gesamtkunstwerk beigetragen. Das Besondere im Inneren der Kirche ist vor allem das Grabmal von Lorenzo di Piero de‘ Medici.

Es gibt zudem noch ein Werk von Michelangelo in dieser Kirche und zwar die Treppenanlage zur Bibliothek Laurenziana.

Nach einem Blick ins Innere ist einem klar, dass den Italienern nach kurzer Zeit das Geld für die äußere Fassade ausgegangen war und sie daher nie vollendet wurde.

Biblioteca Medicea Laurenziana:

Direkt schräg gegenüber der Kirche befindet sich die berühmte Bibliothek mit vielen wichtigen staatlichen, historischen Manuskripten und Büchern. Auch dies geht wieder auf die Familie Medici zurück, da der Großvater Cosimo de’ Medici diese gegründet hatte und diese später erweitert wurde. In dieser Bibliothek sollten vor allem die wertvollen Handschriften der Familie Medici gesammelt und aufbewahrt werden. Bekannt ist vor allem auch der Lesesaal der Biblioteca Medicea Laurenziana, der von Michelangelo Buonarotti entworfen wurde.

Besonders beliebt ist auch der Garten mittendrin mit der einzigartigen Architektur als Zentrum der Bibliothek.

Heutzutage ist die Bibliothek öffentlich zugänglich und kostenlos. Die Bibliothek ist von 9:30 Uhr bis 13:30 von Montag bis Freitag geöffnet.

Die weltberühmte Ponte Vecchio:

Die Ponte Vecchio ist für viele das Wahrzeichen von Florenz und auf den meisten Postkartenmotiven zu sehen. Sie ist die älteste Brücke über den Fluss Arno, da alle anderen Brücken im Krieg leider zerbombt wurden. Sie wurde 1345 erbaut und ist deshalb so besonders, da sie viele Brückenläden (vor allem Schmuckläden) hat und dies auch damals schon so genutzt wurde. Herzog Medici Cosimo I. gefiel der Gestank des Mülles nicht, den die Läden auf der Brücke in den Fluss warfen. Danach zogen viele kleine Silber- und Goldschmiede ein, die bis heute hier ihre Waren verkaufen. Auf der Ponte Vecchio ist immer viel Trubel, daher lohnt es sich bereits frühmorgens herzukommen, um es sich einmal „in Ruhe“ ansehen zu können oder man lässt sich einfach vom Getümmel treiben.

Palazzo Pitti:

Auf der anderen Seite der Ponte Vecchio befindet sich der Palazzo Pitti. Der Palast wurde im 15. Jahrhundert hauptsächlich von Filippo Brunelleschi für den Kaufmann Luca Pitti erbaut. Erst 1549 wurde er an die Ehefrau des Herzogs Cosimo I. de Medici verkauft und damit auch der Boboli-Garten erweitert und umgebaut. Seit dem 16. Jahrhundert war der Palazzo Pitti die Residenz  der Herzöge von der Toskana sowie die Residenz des Königs von Italien. Im Inneren des Palazzo Pitti befinden sich mehrere Museen, die man besichtigen kann wie z.B. die Galleria Palatina (Gemäldesammlung der Familie Medici), Galleria d’Arte Moderna (Galerie für Moderne Kunst), Galleria del Costume (Kostümgalerie), Museo delle Porcellane (Museum für Porzellan), Museo degli Argenti (Museum für Silber) und viele mehr.

Der Eintritt in den Palazzo Pitti kostet 16 Euro, aber es gibt auch verschiedene Kombi-Tickets. Der Palast ist von Dienstag bis Sonntag von 13:30 bis 18:50 Uhr geöffnet.

Aufgrund des großen Andrangs kann es sich lohnen die Tickets* schon im Voraus zu kaufen.

Hier findest Du die offizielle Homepage für mehr Infos: https://www.uffizi.it/en/pitti-palace

Boboli-Garten:

Hinter dem Palazzo Pitti befindet sich eine wunderschöne Parkanlage mitten in Florenz mit verschiedenen Brunnen, Grotten und verschiedenen Figuren.

Der Boboli-Garten ist einer der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts. Dieser Garten wurde in verschiedenen Phasen erweitert und umstrukturiert. Besonders sehenswert sind der Neptunbrunnen, die Grotte Buontalentis oder die Zitronenbäume. Das Beste daran ist jedoch die Aussicht über Florenz, wobei man sagen muss, dass man die am Piazzale Michelangelo kostenlos und schöner hat.

Die Parkanlage ist von Montag bis Sonntag ab 8:15 Uhr geöffnet und schließt je nach Jahreszeit früher. Der reguläre Eintritt kostet auch 10 Euro, daher macht es Sinn sich ein Kombiticket* zu holen und sich z.B. noch ein Museum anzusehen.

Hier findest Du noch mehr Infos dazu: https://www.uffizi.it/en/boboli-garden

Basilika Santa Croce:

Die Basilika Santa Croce ist nach dem Dom einer der wichtigsten Kirchen in Florenz. Sie befindet sich direkt neben dem Piazza di Santa Croce und der nationalen Bibliothek von Florenz. Die Basilika Santa Croce wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut und schaut nicht nur von außen beeindruckend aus. In dieser Franziskanerkirche befinden sich nämlich die Gräber von den weltberühmten Personen Michelangelo, Galileo Galilei und Dante. Der Eintritt für Erwachsene kostet 8 Euro.

Piazzale Michelangelo:

 Das Highlight und ein absolutes „Muss“ ist die Aussicht über die Stadt (am besten bei Sonnenuntergang) am  Piazzala Michelangelo zu genießen. Der bekannteste Weg ist vermutlich über die Viale Giuseppe Poggi.  Auf dem Weg nach oben kommt ihr z.B. auch am wunderschönen Rosengarten noch vorbei, den ihr leicht miteinander verbinden könnt.

Der Platz aus dem 19. Jahrhundert wurde auf einem Hügel von der Toskana gebaut mit einer wunderschönen Aussichtsterrasse. Bereits von Weitem kann man auch die riesige Statue von Michelangelo sehen. Täglich kommen hier viele Massen an Touristen und Touristenbusse her, da kann es schon einmal sehr eng und voll werden. Aber wenn ihr abends diesen wunderschönen Sonnenuntergang über der Stadt seht, ist einfach alles um einen herum vergessen.

Museo Galileo:

Wer sich noch mit der intensiver mit der Medici-Sammlung beschäftigen möchte, ist im Museum Galileo genau richtig. Im Interesse des Museums stehen vor allem die Wissenschaftsgeschichte und die Geschichte von Florenz. Spannende Dauerausstellungen sind vor allem die Werke von Leonardo da Vinci und die Geschichte von Galileo Galilei. Das Museum befindet sich eher unscheinbar direkt neben dem Uffizien. Der Eintritt kostet 6 Euro für Erwachsene.

Fiesole:

Wer noch Zeit und Lust hat, kann noch einen kleinen Vorort von Florenz besuchen, der sehr malerisch gelegen und eher abseits vom extremen Tourismus in Florenz liegt. Wer einen Mietwagen oder sein eigenes Auto dabei hat ist in ca. 25 Minuten dort. Ansonsten fährt auch der Bus Nr. 7 ähnlich schnell zum Ort. Das Städtchen Fiesole beeindruckt vor allem durch bunte Hausfassaden, süße Gassen und eine tolle Landschaft mit vielen Olivenbäumen und Zypressen. Bekannt ist dort auch das Kloster Convento San Francesco (ein Franziskanerkloster). Hier hat man nochmal einen wunderschönen Ausblick über ganz Florenz!

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