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In nur 10 Schritten zur perfekten Reiseplanung

Manchmal ist es nur der schlechte Kaffee „to go“, der uns von einer heißen Tasse Cappuccino mit einem wunderbaren Milchschaum uns nach Italien träumen lässt. Oder einfach nur der hektische Alltag, der unsere Gedanken an einen wunderschönen feinen Sandstrand mit Palmen bringt. Schon ist dieses Gefühl wieder da – ich muss weg! Ab in den Urlaub oder eine neue Reise mit vielen Abenteuern beginnen!

Hier erfährst Du in nur 10 leichten Schritten wie du mit vielen Hilfsmitteln z.B. verschiedenen Suchmaschinen deine perfekte Reiseplanung ganz leicht selbst gestalten kannst.

Die erste Frage, die man sich meist als erstes stellt: Wo soll die Reise hingehen? Für unsere Reiseplanung ist das meist die schwierigste Frage, da einem in der heutigen Zeit alle Türe offen stehen, die Reise-Bucketlist meist sehr lang ist und gefühlt immer länger wird. Daher empfehlen wir dir folgende Schritte:  

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1. Schritt: Inspiration!

Lass Dich inspirieren! Durch verschiedene Fotos, Reiseblogs, Magazine, Instagram, Reisesammelbücher oder einfach durch Erzählungen von Familie und Freunden.

Manchmal kann es auch helfen sich z.B. bei bestimmten Websites wie z.B. Urlaubsguru, Urlaubspiraten oder Urlaubstracker inspirieren zu lassen. Hilfreich ist hier in den meisten Fällen auf sein Bauchgefühl zu hören und zu überlegen, kribbelt es im Bauch, wenn man an diesen Ort denkt? Hat man richtig Lust darauf? Dann schreib dir diesen Ort auf oder lege dir eine Bucket-Liste an mit Reisezielen, die dich besonders interessieren. Nicht jedes Ziel muss direkt bereist werden. Vielleicht passt es einfach gerade nicht, aber zumindest hast du ein Ziel für eine zukünftige Reise. 

2. Schritt: Entscheidung!

Entscheide Dich für ein Reiseziel! In welchem Zeitraum willst du gerne weg? Recherchiere nach „guten“ Reisezeiten, damit du nicht komplett in deinem Reisezeitraum mit schlechtem Wetter „geplagt“ bist. Wenn gerade Nebensaison ist haben manche Hotels geschlossen oder Angebote können nicht wahrgenommen werden.
Bei
Flugangst oder großer Reiseübelkeit bei Schiffen ist es sicherlich sinnvoll, dies bei seiner Entscheidung des Reiseziels zu berücksichtigen und zu recherchieren wie man zu diesem Reiseziel gelangt. Zudem ist es für die Überlegung des Wunschortes hilfreich „in sich hinein zu hören, was man gerade benötigt.“ Du fragst dich nun vielleicht – was ist damit gemeint? Kennt ihr das Gefühl, wenn du gerade einen Natur- oder Aktivurlaub hinter dir hast mit viel Regen oder einfach viel Zeit mit Planung in der Arbeit verbringst, dass man dann gerade das Gefühl hat, dass man jetzt ein bisschen Sonne, ein gutes Buch in der Hand und einfach einen Strand zum Relaxen braucht?

Ein weiterer Grund für ein bestimmtes Reiseziel kann auch das aktuelle Budget sein, das einem derzeit zur Verfügung steht. Dann gibt es entweder die Option ein anderes Reiseziel anzupeilen oder du fährst gezielt in der Nebensaison, da dann die Preise meist deutlich sinken. 

3. Schritt: Dauer

Lege die Dauer deiner Reise fest!

Um auch nochmal an den letzten Punkt anzuknüpfen: Natürlich spielt es eine Rolle bei der Überlegung für ein Reiseziel wie lange man dort bleiben will bzw. wie lange man Urlaub bzw. Zeit dafür hat. Manche Fernreise macht nur Sinn, wenn man mindestens 3 Wochen bleibt, da die Flugstrecke schon sehr lange ist. Manchmal weiß man auch schon im Vorfeld, dass nur ein bestimmter Zeitraum wie z.B. 14 Tage Urlaub möglich ist, dann kann man auch Schritt 3 vor Schritt 2 machen. Zudem plant man bei einer Kurzreise einfach etwas anders wie bei einer Langzeitreise. Die Dauer ist natürlich auch stark abhängig vom oben angesprochenen Reisebudget. 

4. Schritt: Flugbuchung!

Die heiße Phase mit der Flugsuche bzw. Zugfahrtsuche beginnt!  

Falls Du keinen Flug oder Zug für dein nächstes Reiseziel benötigst, weil du einfach mit deinem eigenen Auto oder Camper losfährst, kannst du diesen Schritt überspringen.

Ansonsten kannst du nun beginnen bei verschiedenen Flugsuchmaschinen wie z.B. Kayak, Momondo, booking.com*, Opodo, Checkfelix oder Skyscanner nach den besten Flügen zu deinem Reiseziel recherchieren.
Wichtige Punkte die bei der Flugsuche beachten solltest: Ist dein Gepäckstück mit dabei bei dem Angebot? Benötige ich mehr Umsteigezeit als mir vorgeschlagen wird? Früher war dies meist der Fall, dass das Gepäck bei dem Flugangebot mit dabei war. Heutzutage ist dies oft leider nicht mehr der Fall und es sind nur noch „Lockangebote“, sodass nur noch Handgepäck mit inklusive ist. Das bedeutet, dass man sein Gepäckstück (besonders bei Billigflugairlines) noch extra dazu buchen muss und dies häufig dann deutlich teurer wird.

Tipp 1: Hier lohnt es sich mittlerweile öfter bei den Airlines direkt zu schauen. Dort ist das Aufgabegepäck im Preis meistens dabei und der Gesamtpreis ist günstiger. 
Tipp 2: Wenn du nur mit Handgepäck auskommst, fliegst du sehr günstig. 

Tipp 3: Die günstigsten Tage für die Flugbuchung sind in der Regel Dienstag und Donnerstag. 

Tipp 4: Verwende einen VPN-Zugang, um deinen Standort zu ändern. Die Preise für den Flughafen in deiner unmittelbaren Nähe sind immer teurer als weiter entfernte Flughäfen.

Des Weiteren sollte man beachten, ob die angegebene Umstiegszeit wirklich ausreichend ist. Wir würden dir empfehlen auf keinen Fall einen Flug zu nehmen, der unter einer Stunde Umstiegszeit liegt, da dies meist kaum zu schaffen ist. Je nach Größe des Flughafen eher mehr. Besonders wichtig zu wissen ist hierbei nämlich, dass die Flugzeuge von verschiedenen Airlines nicht aufeinander warten. 

 

Bei der Zugsuche gilt: Je früher desto besser. Dort sind die Tagesschwankungen nicht so ausgeprägt, sondern die Zeit bis zum gewünschten Datum. Mindestens 3 Monate, lieber 6 Monate im Voraus solltest du dein Zugticket gebucht haben. Wenn du dann noch flexibel im Datum oder Uhrzeit bist, kannst du mit dem Zug sehr günstig verreisen. 

5. Schritt: Unterkunft!

Suche nach deiner perfekten Unterkunft!

Die erste Frage, die man sich hierbei stellen sollte ist folgende: In welcher „Art“ von Unterkunft möchte ich übernachten? Möchte ich lieber ein Hotel, eine Ferienwohnung oder möglichst günstig in einem Hostel schlafen? Auch hier gibt es wieder verschiedene Suchmaschinen, die einem die Arbeit leichter machen wie z.B. Booking.com, AirBnB oder hostelworld.com.
Tipp 1:
Auch hier zählt. Wer vergleicht kann bares Geld sparen. Bei den großen Anbietern werden Preise an die Geräte angepasst. So wird an einem MacBook das selbe Hotel mehr kosten wie auf einem Android Smartphone. 
Tipp 2: Schaue selbst nach deiner Buchung immer mal wieder auf die Anbieterseite. Durch Preisschwankungen kann dein Aufenthalt sogar günstiger werden. Durch lange kostenlose Stornierungszeiten kannst du dann unkompliziert deine Buchung stornieren und für den günstigeren Preise erneut zuschlagen. 
Tipp 3: Bei Hotels lohnt sich ein Blick auf die hoteleigene Website. Durch die Provisionsgebühren können die Preise auf den Vergleichsseiten sogar über dem regulären Zimmerpreis liegen. 

Manchmal kann es auch Sinn machen die verschiedenen „Arten“ miteinander zu kombinieren. In Städten oder bei einem Städtetrip sind wir oft eher geneigt Hotels zu wählen, während wie bei einem Roadtrip sehr gerne Ferienwohnungen für uns alleine bevorzugen. Das liegt vor allem auch daran, dass die Lage und der Preis der Unterkunft bei uns eine wichtige Rolle spielen. Entscheidend ist auch die Dauer des Aufenthaltes. Für 2-3 Nächte lohnen sich Apartments oft nicht, da Reinigungsgebühren etc. aufgeschlagen werden.
Zudem sollte man sich auch Gedanken über die Art der Verpflegung im Urlaub machen: ist man gerne Selbstversorger/in oder möchte man lieber ein gemachtes Frühstück am Morgen oder doch gleich All-Inclusive? Entscheidend ist hier wieder bei Selbstversorger/in, ob man Lebensmittel überhaupt geeignet mitnehmen kann. 
Ein weiterer Punkt der von uns auch nicht ganz unerheblich bei der Auswahl der Unterkunft ist, sind die Bewertungen und Bilder, die andere Gäste bereits vorher abgegeben haben. Nimm dabei aber nicht jeden sehr euphorischen oder sehr schlechten Kommentar zu ernst. Jeder achtet auf andere Dinge. Etwas was dir völlig egal ist, stört eine andere Person und gibt deshalb eine schlechte Bewertung. 

6. Schritt: Von A nach B!

Das Reiseziel steht, die Unterkunft ist auch schon gebucht. Nun kommt man zur Überlegung: Wie möchte ich eigentlich Städte besichtigen oder den Nationalpark besichtigen?

Vielleicht bist du mit deinem eigenen Camper oder Auto da, dann kannst du dir auch diesen Schritt sparen. Falls nicht, macht es oft im Vorfeld bereits Sinn einen Mietwagen oder Camper in diesem Reiseziel zu buchen. Hilfreiche Seiten sind hierfür z.B. ADACbilligermietwagen.de* oder camperdays.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Mietwägen gerade in kleineren Orten meist schon reserviert und ausgebucht sind. Dann gehen oft wertvolle Stunden für die Suche nach einem weiteren lokalen Mietwagenanbieter verloren. Außerdem muss man das nehmen, was noch übrig ist. Im schlechtesten Fall ist das eine sehr teure Kategorie. Plant man sowieso ein, dass Gefährt länger zu mieten, profitiert man von Langzeitmietpreisen. 
Je nach Land oder Stadt ist die Fahrt mit Bussen oder Zügen sinnvoll. Gerade bei Städtetrips macht ein Auto wenig Sinn. Willst du allerdings flexibel unterwegs sein oder die Entfernungen von den Sehenswürdigkeiten sind weit, bist du mit einem Auto am schnellsten. 

7. Schritt: Sehenswürdigkeiten

Jasmin liebt es bereits vor der Reise viel zu recherchieren, stundelang in Reiseführern oder anderen Reiseblogs zu lesen und sich die schönsten Orte herauszuschreiben und zu überlegen wie man diese gut miteinander verbinden und kombinieren könnte.

Ein absoluter Lifehack und Augenöffner war für uns die Planung über Google Maps. Nachdem du alle wichtigen Sehenswürdigkeiten herausgeschrieben hast, kannst du diese ganz leicht über Google Maps in einer eigenen Karte, die auch nur für dich sichtbar ist, markieren. Wir zeigen dir hier einmal ein Beispiel:

Dies ist vor allem vor Ort superpraktisch, weil du alles in deinem Handy gespeichert hast und dann ganz einfach von Ort zu Ort navigieren kannst.

Ein weiterer hilfreicher Tipp für die Entdeckung schöner Sehenswürdigkeiten und atemberaubende Naturspektakel ist neben der Recherche im Reiseführer (das wir bis heute noch machen) und bei anderen Reiseblogs, sich auch nach geeigneten Facebookgruppen umzuschauen oder auch die anderen Social-Media-Kanäle wie z.B. Instagram oder auch Pinterest zu nutzen.

Falls Du schon vorab weißt, dass du etwas ganz Bestimmtes sehen oder erleben willst z.B. Vatikan im Rom, ist es lohnenswert sich Tickets z.B. bei Getyourguide oder Tiqets vorab zu buchen. Gerade bei sehr beliebten Attraktionen oder in stark frequentierten Reisezeiten ist das ein absolutes Muss!

8. Schritt: Abflug!

Mittlerweile geht es super einfach kurze Zeit vor Abflug sich online im Flug einzuchecken. Das hat zwei Vorteile. Erstens kannst du dir dann in der Regel deinen Sitzplatz aussuchen. Gerade bei längeren Flügen gibt es auch Economy Sitzplätze mit mehr BeinfreiheitHierbei macht es Sinn über die App „Seatguru“ nochmal seine Fluglinie einzugeben und sich den „besten“ Platz zu suchen, denn niemand hat wirklich Lust bei Langzeitflügen in der Mitte der Reihe zu sitzen. 
Zweitens
spart man sich durch den Online Check-In enorm viel Zeit am Flughafen. Immer mehr Airlines setzen zusätzlich auf Eigenabgabe (Self Drop-off) des Gepäcks. Dort sind die Schlangen meistens viel kürzer und durch den bereits vorhandenen Boardingpass muss nur noch das Gepäck aufgegeben werden und das Eingeben der Personalien fällt weg.

Noch ein kleiner Tipp am Rande: Ist man zu zweit unterwegs und das Flugzeug nicht völlig ausgebucht, lohnt es sich den Fensterplatz und den Platz außen am Gang zu buchen, da dann die Mitte oft frei bleibt und man hat eine ganze Reihe für sich.

9. Schritt: Reisedokumente!

Kurz bevor man die Reise antritt ist es ratsam seine verschiedenen Dokumente wie z.B. Reisepass, Visum, Impfausweis oder Hotelbestätigung nicht nur in Papierform eine Kopie bei sich zu haben, sondern dies auch digital abzuspeichern. Hintergrund ist der, dass auch gern einmal im Urlaub oder auf seiner Reise etwas verloren geht, daher empfehlen wir dies in einer Cloud wie z.B. Dropbox oder Googledrive hochzuladen und dort in Ordnern abzulegen, sodass man es jederzeit griffbereit hat.

Wichtiger Tipp: Denk daran, dass dein Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein muss auf Reisen, sonst kann es zu Problemen kommen.

10. Schritt: Packliste!

Packliste – Habe ich alles dabei? Für manche ein ewiges Leiden und das Schlimmste vor der Reise, andere freuen sich regelrecht darauf – das Packen. Viele packen einfach darauf los ohne richtigen Plan und was passiert dann? – Richtig, man hat etwas vergessen. Daher empfehlen wir dir auf jeden Fall vorher eine Packliste auszudrucken oder dir selbst eine zu erstellen, damit du nichts Wichtiges vergisst. Mittlerweile gibt es supercoole und vielfältige Packlisten im Internet zum Ausdrucken, die man ganz leicht abhaken kann.

Es kann sich auch im Vorfeld lohnen ein paar Tage vorher das Wetter zu recherchieren, damit man ungefähr weiß, ob man mehr Pullis oder doch mehr T-Shirts einpacken sollte. Zudem ist es hilfreich, sich Packlisten nach Themen bzw. Reisearten auszusuchen z.B. Sommerurlaub, Wandern oder Outdoor, Städtetrip etc.

Wir empfehlen dir außerdem, wenn möglich, etwas unter der Gewichtsangabe zu bleiben, da man vor Ort doch immer das ein oder andere Souvenir oder auch Kleidung einkauft. 😉

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