Deutschland - Rundreise vom Osten an's Meer Teil 1 | Glücksreisen²
Dresden Skyline Nacht
Deutschland,  Roadtrip

Deutschland – Rundreise vom Osten an’s Meer Teil 1

„Nur unterwegs erfährt man das Gefühl märchenhafter Verwunschenheit. “
Erich Kästner

Auch uns machte Corona 2020 einen Strich durch die Rechnung, da wir eigentlich nach Japan reisen wollten. Spontan haben wir uns überlegt das Beste aus den Sommermonaten zu machen und im Juli einmal Deutschland zu bereisen, was wir bisher auch nie bewusst getan hatten (und auch dachten dass wir dafür auch später noch Zeit hätten). Jedoch wurden wir sehr positiv von unserem eigenen Heimatland überrascht und haben tolle Sehenswürdigkeiten, Wanderungen und Ausflüge gemacht.

Das war unsere Reiseroute:

Tüchersfeld -> Saalfeld -> Dresden -> Elbsandsteingebirge -> Gablenz(Rakotzbrücke) -> Spreewaldheide -> Müritz -> Mecklenburgische Seenplatte -> Rügen -> Rostock -> Warnemünde -> Quedlinburg -> Schloss Wernigerode ->
Nationalpark Harz 

Für ein Urlaub in Deutschland hat man vermutlich in den Sommermonate von Juni bis September insgesamt die höchste Wahrscheinlichkeit für „gutes Wetter“ und Sonnenschein. Jedoch ist es in Deutschland schwierig zu sagen, da man das Gefühl hat es schwankt sehr stark zwischen wahnsinniger Hitze und vielen grauen Regentagen. Für uns war der Juli als Reisezeit perfekt, da es angenehm warm war und man selbst im Regen im Elbsandsteingebirge gut wandern gehen konnte.

In Deutschland zahlt man verständlicherweise in Euros. Anders als in anderen Ländern wie z.B. Großbritannien oder Schweden ist es in Deutschland immer noch wichtig Bargeld mitzunehmen. Leider ist die Kartenzahlung noch nicht soweit fortgeschritten, auch wenn durch die Corona-Pandemie einen erheblichen Fortschritt in diese Richtung erzielt wurde.

Wir waren mit unserem eigenen Auto unterwegs, um flexibel sein zu können. Wir haben erst überlegt, ob wir eine Tour mit dem Wohnmobil starten, haben uns dann doch für das Auto entschieden. Wenn man sich ein Wohnmobil leihen muss, bleibt man kostentechnisch am Schluss bei ziemlich ähnlichen Beträgen. Generell kann man in Deutschland die meisten Sehenswürdigkeiten oder Nationalparks gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

In Dresden haben wir die bekannte „Eierschecke“ und einen „geeisten“ Cappuccino probiert, was wir aus Bayern so nicht kannten. Im Spreewald entdeckten wir das „Gurkenradler“ und „Eierplins“. In Rostock gönnte Chris sich selbstverständlich einen Fisch mit Kartoffeln in einem traditionellen Lokal und in Quedlinburg gab es superleckeren Käsekuchen in vielen verschiedenen Variationen.

Deutschland gilt als einer der sichersten Länder weltweit. Allerdings gibt es wie in anderen Ländern auch in großen Menschenmengen überall Taschendiebstahl. Zuletzt war Deutschland leider immer wieder aufgrund Terrorismus in den Medien. Grundsätzlich kann man sich jedoch in Deutschland sicher fühlen, da man in einem Notfall die Polizei zur Hilfe holen kann.

Hier noch eine grobe Kostenübersicht, wie sich unsere Ausgaben in Deutschland aufgegliedert haben.

Tüchersfeld:

Wir haben das kleine 214 Seelendorf Tüchersfeld in der fränkischen Schweiz, das im Hintergrund eine Felsformation aus der Jurazeit beherbergt besucht. Ich habe in verschiedenen Blogs und Artikeln von dem „Felsdorf mit vielen Fachwerkshäusern“ gelesen, das als „Geheimtipp“ bezeichnet wird. Im 14. Jahrhundert gab es zwei Burgen, von denen heute, neben den Felsenriffs, noch Reste vorhanden sind. Das Dorf alleine mussten wir ernüchternd feststellen hat uns nicht beeindruckt. Pottenstein mit der Teufelshöhle oder die Oswaldhöhle bei Muggendorf ist sicherlich attraktiver und war auch deutlich beliebter bei Touristen. Es gab jedoch in der Umgebung von Tüchersfeld mehrere Wandertouren, die sicherlich reizvoller sind. Bekannt ist der fränkische Ort vor allem durch die Lage der Fachwerkshäuser an den Felsen.

Saalfeld:

Unser nächster Halt war in Saalfeld bei der berühmten „Feengrotte“ (https://www.feengrotten.de/).

Diese hingegen und die Umgebung waren tatsächlich sehr eindrucksvoll und haben uns fasziniert. Ein Tagesticket mit Führung, Eintritt in den Abenteuerwald Feenweltchen und das Erlebnismuseum Grottoneum kostet insgesamt 19 Euro, wenn man nicht in die Abenteuerwelt möchte nur 13 Euro.

Durch „Corona“ war unsere Gruppe relativ klein und überschaubar, sodass man auch viel Wissenswertes über die Grotte und deren Entstehung mitbekommen hatte. Die Führung dort hat sich auf jeden Fall gelohnt und kann weiter empfohlen werden! Als Highlight gibt es ein Lichterschauspiel in der Feengrotte mit Untermalung von Musik. Uns (vor allem auch Jasmin) hat der Eintritt in die Abenteuerwelt „Feenweltchen“ jedoch auch sehr gut gefallen und jede/r, der in seinem Inneren noch Kind geblieben oder ein Feenfan ist, wird das Gleiche sagen. Es ist sehr familienfreundlich und mit tollen kindgerechten Erklärungen wie z.B. Bienen unseren Honig herstellen usw.

Nach unserem Ausflug in die Fantasiewelt ging es weiter in der realen Welt und auf nach Dresden.

Dresden:

Dresden war bei mir oft als eher „düstere und dunklere Stadt“ abgespeichert, aufgrund des Mauerwerks, des regnerischen Wetters und dem 2. Weltkrieg. Doch wir wurden sehr positiv überrascht von Dresden, denn diese Stadt beeindruckt durch ihre historische Altstadt mit barocken Bauwerken, Kunst, Kultur, und die Nähe zur wunderschönen Natur im Elbsandsteingebirge.

Chris hat ein tolles AirBnB in Dresden in der Nähe der Altstadt gefunden, sodass wir die Altstadt super per Fuß erkunden konnten.

Unsere Sehenswürdigkeiten in Dresden:

In der Nähe von Dresden:

  • Schloss Moritzburg
  • Schloss und Park von Pillnitz

Normalerweise nehmen wir gerne an „Free Walking Tours“ teil, da man einfach die Stadt noch ganz anders erlebt und coole Anekdoten oder geschichtliche Infos bekommt. Leider war dies zu „Coronazeiten“ nicht möglich, daher haben wir selbständig die Stadt erkundet.

Unserer Tour begann beim „Dresdner Zwinger“, der direkt gegenüber vom Residenzschloss liegt. Es ist ein riesiger Gebäudekomplex mit einer beeindruckenden und wunderschönen Parkanlage. Also selbst wenn man nicht so viel von Architektur und Kunst versteht, muss man das gesehen haben. Außerdem ist der Eintritt in den Innenhof, sowie zur Parkanlage kostenfrei.

Das Residenzschloss, das dem Krieg nicht ganz unbeschadet davongekommen ist, zählt zu einen der wichtigsten Gebäude in Dresden. Es entstand im 15. Jahrhundert als Sitz für sächsische Kurfürsten und Könige. In diesem befinden sich das „neue grüne Gewölbe“ und verschiedene Kunstsammlungen. Das Ticket für den Eintritt kostet derzeit 14 Euro.

Vorbei am Residenzschloss befinden sich der berühmte „Fürstenzug“. Dieses Gemälde oder Wandbild ist ca. 100 m lang und stellt die Geschichte der sächsischen Herrscher aus dem Haus Wettin dar. Es besteht aus mehr als 20.000 Fliesen und ist daher das größte Porzellanbild der Welt.

Die historische Innenstadt:

Gleich in der Nähe befindet sich die „katholische Hofkirche“. Diese Kathedrale wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil errichtet. Der Eintritt ist kostenlos. Wir hatten leider im Juli 2020 viel Pech, da diese Kirche wie viele andere Gebäude restauriert wurden und wir daher nicht eintreten konnten. Einer meiner persönlichen Highlights war die Semperoper. Sie wurde im 19. Jahrhundert von Gottfried Semper erbaut und fiel dem zweiten Weltkrieg zum Opfer. Sie gilt als einer der schönsten Opernhäuser der Welt. Trotz „Corona“ konnten wir an einer Führung in einer angenehm kleinen Gruppe teilnehmen, die wirklich sehr interessant und empfehlenswert war. Eine Führung in der Semperoper kostet 11 Euro, möchte man zudem noch fotografieren, zahlt man nochmal 2 Euro extra.

Die „Brühlschen Terrassen“ von Heinrich Brühl laden vor allem im Sommer zum Flanieren ein.

Viele unternehmen noch eine „sächsische Dampfschimpffahrt“, um das „Blaue Wunder“ (eine berühmte Brücke) einmal live zu sehen. Wer sich allerdings nicht übermäßig für Architektur oder Geschichte interessiert, wird hier „nur“ eine blaue Metall-Hängebrücke sehen, die für damalige Verhältnisse außergewöhnlich war.

Anschließend gingen wir zum dem wohl bekanntesten und berühmtesten Gebäude von Dresden: die Frauenkirche. Leider war auch diese aufgrund von „Corona“ geschlossen. Die Frauenkirche befindet sich am „Dresdner Neumarkt“. Sie musste auch aufgrund des zweiten Weltkriegs erneut aufgebaut werden. Der Wiederaufbau konnte erst 1994 wieder beginnen und ist nun seit 2005 abgeschlossen. Der Eintritt ist kostenlos, möchte man jedoch noch die Kuppel hinaufsteigen und näher betrachten, kostet es 8 Euro. Danach haben wir noch einen Abstecher in die (vor allem durch Instagram bekannte) Kunsthofpassage (https://kunsthof-dresden.de/) im Neumarkt gemacht, die gar nicht so leicht ersichtlich von außen ist. Abgesehen davon, dass es natürlich ein Instagram-Hotspot ist, gibt es dort viele kleine und süße Boutiquen, Läden und Ateliers, die sich hervorragend zum Bummeln und Einkaufen eignen.

Ausblick von der Kreuzkirche:

Nachmittags sind wir noch auf die Kreuzkirche und deren 92 m hohen Kirchturm hinaufgestiegen, um einen tollen Ausblick auf Dresden und den Striezelmarkt zu haben. Der Eintritt kostet 4 Euro.

Zudem haben wir uns eine traditionelle „Eierschecke“ (so etwas wie ein Quarkkuchen) in einem supersüßen Café („Dresdner Kaffeestübchen“) draußen gegönnt.

Abschließend sind wir spätabends noch über die bekannte Augustusbrücke zum „Goldenen Reiter“ gelaufen und um vom Elbufer einen tollen Blick auf die sog. „Skyline“ von Dresden zu haben. Zudem gibt es jedes Jahr im Sommer in Dresen sog. „Filmnächte“, in denen man Blockbuster unter freiem Himmel sehen kann.

Dresden hat uns insgesamt sehr beeindruckt und ist auf jeden Fall eine Reise wert. Vor allem möchten wir unbedingt den berühmten Weihnachtsmarkt beim nächsten Mal erkunden!

Elbsandsteingebirge:

Wir hatten schon viel vom Elbsandsteingebirge gehört und gesehen, von Kolleg/innen und Freund/innen. Das Elbsandsteingebirge ist für seine ungewöhnlichen und einzigartigen Felsformationen in Deutschland bekannt.  (https://www.saechsische-schweiz.de/region/highlights.html) Von Dresden aus ist es zudem ganz leicht in ca. 30 km zu erreichen und man ist sofort mitten in der Natur. Wir haben mit dem Auto gleich beim ersten Parkplatz geparkt und sind mit dem Pendelbus dann zur Bastei gefahren. Das Tagesticket kostet dort 4 Euro und ein Ticket für eine Hin- und Rückfahrt 1,50 Euro. Grundsätzlich kostet der Nationalpark keinen Eintritt. Gerade in der Hauptreisezeit ist allerdings sehr viel los. Aufgrund der engen Wege am Rande des Gebirges kommt es dann schnell zum Gedränge.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten das Elbsandsteingebirge zu erkunden. Am ersten Tag haben wir erstmal die beliebte Basteibrücke, einen Teil vom Malerweg, die Schwedenlöcher und die Felsenburg Neurathen erkundet. Die Felsenburg Neurathen ist eine Ruine der mittelalterlichen Felsenburg und liegt in der Gemeinde Lohmen. Der Eintritt kostet 2 Euro. Wir empfanden es jedoch als lohnenswert.

Der Malerweg ist insgesamt 112 km lang, der auch so heißt, weil viele Maler sich für ihre Gemälden inspirieren ließen. Der Malerweg kann in 8 Etappen wie eine Art Jakobsweg begangen werden.

Von der Bastei aus ist die kleine Wanderung zu den Schwedenlöchern gut beschildert und beschrieben. Die Schwedenlöcher heißen so, weil sich viele Einheimische im 30-jährigen Krieg vor den Schweden versteckten. Es ist ein Rundwanderweg und dauert ca. 1,5 Std Stunden bis 4 Stunden, je nachdem was man noch alles mit anschauen möchte und wo man startet. Man geht ca. 700 Stufen bergab und bergauf, über viele Brücken, aber die Wanderung ist nicht schwer und von viele Familien belaufen. Die Wanderung ist auf jeden Fall zu empfehlen!

Tipp: Viele schwören auf den tollen Sonnenaufgang an der Basteibrücke.

Weitere schöne mögliche Wanderungen:

  • Wanderung zum hohen Lilienstein
  • Idagrotte auf den Frienstein
  • Kleiner Winterberg

Spätnachmittags besuchten wir noch die Festung Königstein, wo wir wirklich lange überlegt hatten hinein zu gehen aufgrund des teuren Eintrittspreises sowie Parkplatzkosten (https://www.festung-koenigstein.de/de/oeffnungszeiten-eintritt.html). Der Eintritt kostete 12 Euro plus mind. 6 Euro Parkplatzgebühren im Parkhaus (für 4 Stunden). An sich ist es aber wirklich eine sehr gut erhaltene Burg(-anlage) mit einer tollen Aussicht über die Elbe und die Landschaft. Einige der alten Gebäude wurden neu restauriert und zu modernen Ausstellungsräumen aufgerüstet. Auch die Gartenanlagen sind gerade in den Blütemonaten schön anzuschauen.

Durch die "Hölle":

Unsere zweite Wanderung im Elbsandsteingebirge beinhaltete die „Carolafelsen, Schrammsteine und die Wilde Hölle“ (https://www.komoot.de/tour/32209273“). Diese Tour war wirklich atemberaubend schön! Die Sicht von den Carolafelsen und die auf die Schrammsteine ist wirklich einmalig! Die Wanderung ist ca. 11,5 km lang und dauert ca. 2,5-3 Stunden. Die Route über die „wilde Hölle“ ist allerdings nur erfahrenen und sportlichen Wanderer empfehlenswert.

Gablenz/Rakotzbrücke:

Von Dresden aus sind wir weiter nach Gablenz zur Rakotzbrücke gestartet. Ich hatte so viele tolle Bilder davon gesehen und wir wollten uns gerne selbst davon überzeugen. Leider wird die Rakotzbrücke bis Ende 2021 saniert. Wir sind daher dann nur im „Rhododendrenpark“ geschlendert, haben uns das Herrenhaus dort angesehen sowie die „Himmel und Hölle“ – Grotte. Also haben wir spontan beschlossen einen Abstecher nach Bad Muskau zum Schloss und dem anschließenden Park zu machen, was wirklich das Ganze wieder wett gemacht hat. Weiter ging es anschließend in den Spreewald.

Spreewald:

Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft in Lübbenau machten wir mittags Halt bei der „Kräuterhexe“, die Brotzeit sehr günstig, aber auch regional typische Produkte wie Spreewaldgurken im Ausverkauf anbietet. Anschließend haben wir in unserer echt coolen Unterkunft direkt am Bahnhof „Spreewelten“ eingecheckt und anschließend einen Spaziergang durch Lübbenau gemacht. In Lübbenau gibt es eine Therme mit Pinguinen und eine tolle Altstadt, sowie ein kleines Hafenviertel mit Kahnfahrten und einen „Gurkenradweg“. Bei der Besichtigung der Altstadt haben wir mehrere nette Café´s entdeckt. Wir sind im Café „Zeitlos“ hängengeblieben, weil im Inneren tolle alte Möbelstücke und leckere Kuchen zur Auswahl hatten. Am Abend nach dem Spaziergang hatten wir ein super leckeres Abendessen mit Kartoffeln im „Knidle“.

Lübben und Lübbenau sind ca. 12 km voneinander entfernt und ähneln sich sehr. Beide Orte sind als idealer Ausgangspunkt für einen Spaziergang, eine Fahrradtour oder eine Kahnfahrt geeignet und liegen mitten im Biosphärenreservat des Spreewaldes. Lübben ist zudem als staatlich anerkannter Erholungsort bekannt.

Paddeln durch den Spreewald:

Am nächsten Tag gleich früh am Morgen beschlossen wir keine Kahnfahrt zu machen, sondern selbst in einem Kajak über die Spree zu paddeln. Beides hat sicherlich seine Vor- und Nachteile, wir hatten aber Spaß dabei selbst die Spree vom Wasser aus zu entdecken und die Natur in seinem Tempo zu genießen. Wir haben bei dem Bootsverleih „Richter“ unser Kajak für 3 Stunden insgesamt für 24 Euro ausgeliehen. Die haben uns das Equipment und mögliche Touren toll erklärt. Wir haben eine kleine Paddeltour durch das berühmte Dorf „Lehde“ gemacht, was wirklich wunderschön war. Anschließend haben wir noch sog. „Eierplins“ (so etwas wie Pfannkuchen in Bayern) am Hafen gegessen und ein „Gurkenradler“ getrunken.

Insgesamt kann man sagen, dass wir wirklich überrascht und begeistert von der einzigartigen Natur (atemberaubend schöne Spiegelungen im Wasser, Libellen, Frösche, zutrauliche Enten) im Spreewald und den kleinen niedlichen Dörfern waren.

Anschließend ging es weiter zu einem kleinen Abstecher nach Zossen.

Zossen:

Zufälligerweise bin ich auf eine mögliche Draisinenfahrt in Zossen auf verlassenen Gleisen gestoßen und habe sofort Chris mit meiner Begeisterung dafür angesteckt, da wir beide so etwas bisher noch nicht gemacht und gekannt haben. Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht erstmal – was ist eine Draisine?

Eine Draisine ist ein sog. Laufrad, das mit der eigenen Muskelkraft betrieben wird.

Früher wurde diese mit einem Hebel in der Mitte mit den Armen bewegt. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit wie bei einem Fahrrad, dies zu bedienen. Diese Halbtagestour dauert ca. drei bis vier Stunden und kostet 11 Euro pro Person zzgl. Feiertagszuschlag (1 Euro). Man kann z.B. wie wir von Zossen nach Mellensee fahren und wieder zurück (https://erlebnisbahn.de/halbtagesausflug-draisine-schnuppertour-erlebnisbahn-suedlich-berlin.html). Es gibt bestimmte Abfahrtszeiten von Zossen (10:30 Uhr) und Mellensee (14:30 Uhr), die er nicht verpassen sollte, da man immer nur in eine Richtung fahren kann. Die reine Fahrtzeit ist ca. 30-45 Minuten, aber es macht super viel Spaß und man kann die Natur dabei genießen. Man hat in Mellensee die Möglichkeit dort am Bahnhof eine Runde Minigolf zu spielen, beim Mellensee zu chillen oder sich (wie wir) beim Eiscafe „Angela“ ein leckeres Eis zu gönnen.wurde diese mit einem Hebel in der Mitte mit den Armen bewegt. Heutzutage gibt es auch die Möglichkeit wie bei einem Fahrrad, dies zu bedienen. Diese Halbtagestour dauert ca. drei bis vier Stunden und kostet 11 Euro pro Person zzgl. 

Hier findet ihr unseren zweiten Teil der Deutschland Rundreise:

https://gluecksreisenhochzwei.de/deutschland-rundreise-vom-osten-ans-meer/

Deutschland-Roadtrip als Podcast zum Nachhören:

Habt ihr jetzt Lust bekommen auch einen Roadtrip durch Deutschland zu machen, dann hört euch doch einfach unseren Podcast an. In der Podcast-Interview Reihe waren wir zu Gast bei Nina & Tom von traveloptimzer.

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